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Lucia Figueroa präsentierte neue Skulpturen
Argentinische Bildhauerin war erster „Artist in Residence“ der Donau-Universität Krems
14.10.2004
Sechs Wochen lang lebte und arbeitete die gebürtige Argentinierin Lucia Figueroa als „Artist in Residence“ auf dem Campus Krems. Zum Abschied aus Krems bot sie Mitarbeitern der Donau-Universität Krems in einem Workshop die Gelegenheit, ihre innovative Arbeitsmethode selbst auszuprobieren.
Foto: Donau-Universität Krems ZOOM
Lucia Figueroa mit ihrem "Ikarus"

Lucia Figueroa arbeitete als Bildhauerin viele Jahre lang fast ausschließlich in Ton. Vor einem Jahr hatte die Donau-Universität Krems bereits Terrakotta-Skulpturen der Künstlerin in einer Ausstellung gezeigt. Seit einiger Zeit widmet sie sich nun auch vermehrt dem Werkstoff Papier und entwickelte ein eigenes künstlerisches Verfahren, das ihr ermöglicht, auch große Skulpturen nur aus Papier anzufertigen.

In einem öffentlichen Ateliergespräch am Campus Krems präsentierte sie Objekte, die während ihres Aufenthalts in Krems entstanden waren, und gewährte Einblick in den künstlerischen Gestaltungsprozess. Figueroa schwärmte von der Leichtigkeit und Wandlungsfähigkeit dieses Materials, das ihr als Objektkünstlerin völlig neue Dimensionen eröffnet hätte. Anhand der neuen Skulpturen, die während ihres Aufenthalts in Krems entstanden waren, verriet sie einiges über ihre Arbeitsweise.

Kunstinteressierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Donau-Universität Krems bot Lucia Figueroa während eines zweiteiligen Workshops die Gelegenheit, das Arbeiten mit unterschiedlichen Papiersorten unter ihrer Anleitung auszuprobieren und Objekte selbst zu gestalten.

Krems wird die Künstlerin, die nun wieder in ihren Wohnort an der deutschen Nordsee zurückgekehrt ist, als inspirierenden Ort in Erinnerung behalten – denn „so intensiv und konzentriert wie hier“ hätte sie schon seit langem nicht mehr arbeiten können.