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Ausgehend von einer Analyse des Medienechos zum aktuellen FPÖ-Volksbegehren wurden unter reger Teilnahme des Publikums Möglichkeiten und Gefahren der politischen Berichterstattung in Österreich thematisiert und einer kritischen Bestandsaufnahme unterzogen. Neben der Kleinheit des österreichischen Marktes - so stehen nur 25 innenpolitische Journalisten ca. derselben Zahl an politisch relevanten Akteuren gegenüber - wurden das daraus resultierende symbiotische Verhältnis von Medien und Politik, die Österreich-spezifische „Verhaberung“ sowie die Tendenz, Politik abseits der innenpolitischen Ressorts im Gesellschafts- und Societybereich zu inszenieren, als kritische Faktoren definiert. Jenseits des ambivalenten Selbstverständnis des Journalisten als gleichermaßen „Täter und Opfer“ wurden Möglichkeiten der fairen Abgrenzung zu parteipolitischen Interessen und medienökonomischen Machtansprüchen aufgezeigt. Der mündige Bürger verlange wieder stärker nach Inhalten, SMS-Journalismus und Telekratie seien an ihre Grenzen gekommen.
Gegen Ende der kontroversiell geführten Debatte gab’s noch frisch aus dem Innenministerium das Resultat des FPÖ-Volksbegehrens: 258.000 Stimmen – angesichts der vermuteten FPÖ-Mobiliserungskraft ein schwaches Resultat, war sich das Podium einig.
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