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Edith Huber erhält Dr. Maria Schaumayer-Stiftungspreis
Erste repräsentative Studie zu Cyberstalking in Österreich
26.06.2012
Für ihre Dissertation wurde Dr. Edith Huber am 25. Juni mit dem Dr. Maria Schaumayer-Stiftungspreis für NachwuchswissenschaftlerInnen ausgezeichnet. In der Arbeit mit dem Titel „Cyberstalking – Ein Phänomen des sozialen Wandels“ geht die Leiterin der Stabsstelle für Forschungsservice und Internationales der Frage nach, ob Telekommunikationstechnologien eine neue Form der Gewalt provozieren.

Cyberstalking – darunter werden obsessive Belästigungen und Bedrohungen mittels Telekommunikationstechnologien verstanden. Kenndaten zum Cyberstalking-Verhalten der ÖsterreicherInnen hat Huber nun erstmals in einer landesweit repräsentativen Studie erhoben. „Mit Ausweitung der Telekommunikationstechnologien ist auch die Bereitschaft für kriminelle Handlungen stark angestiegen“, berichtet Huber von den Ergebnissen. Dabei handle es sich häufig allerdings nicht um vorsätzliche Delikte. Was den Umgang mit neuen Medien betrifft, sieht die Expertin für Sicherheitsforschung vor allem bei Jugendlichen Bedarf für gezielte Präventionsarbeit.


Die Dr. Maria Schaumayer-Stiftung geht auf die ehemalige Nationalbankpräsidentin Maria Schaumayer zurück. Ziel der gemeinnützigen Stiftung ist es, Frauenkarrieren in Wirtschaft und Wissenschaft zu fördern.