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Sichern EU-Strukturfonds die regionale Wettbewerbsfähigkeit?
7. Globalisierungsforum der Donau-Universität Krems in Kooperation mit dem Haus der EU in Wien
08.06.2017
Die EU-Strukturfonds sind das größte Regionalförderprogramm weltweit. Ihr Ziel ist es, die strukturell benachteiligten Regionen zu stärken und ihre Wettbewerbsfähigkeit zu fördern. Doch trotz milliardenschwerer Fördervolumen lässt die Kritik an der EU nicht nach, auch von Ländern, die ausgesprochene Nutznießer der EU-Förderprogramme sind. Vor diesem Hintergrund beschäftigt sich das 7. Globalisierungsforum der Donau-Universität Krems, das am 19. Juni 2017 im Haus der EU in Wien stattfindet, mit den Europäischen Struktur- und Investitionsfonds (ESIF).

ExpertInnen aus Wissenschaft, Politik und Verwaltung gehen der Frage nach, wie – in einer Gratwanderung zwischen regionalen Subventionen und globalen Trends – Europas Regionen optimal gefördert werden können und welche Auswirkungen die derzeitigen Förderstrukturen haben.


Im Rahmen des 7. Globalisierungsforums des Zentrums für Europa und Globalisierung des Departments Migration und Globalisierung an der Donau-Universität Krems referieren dazu Europaparlamentarier Mag. Othmar Karas, Univ.-Prof. Dr. Gudrun Biffl von der Donau-Universität Krems, der Wirtschaftsexperte Dr. Ulrich Schuh aus dem Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft, Politikwissenschafter Dr. Vedran Dzihic vom Österreichischen Institut für Internationale Politik sowie Dipl.-Kfm. Marc Fähndrich, Wirtschaftspolitikberater der EU-Kommission.

 

Kleinräumiger Fokus
„Tagesaktuelle politische Entwicklungen wie etwa der Brexit legen nahe, der lokalen Umsetzung der Integrationspolitik der Europäischen Union mehr Augenmerk zu schenken“, erklärt Gudrun Biffl, Leiterin des Departments für Migration und Globalisierung der Donau-Universität Krems. „Die Europäische Strukturförderungspolitik spielt in diesem Zusammenhang eine wichtige Rolle“, so Biffl weiter. Allerdings müsse Regionalentwicklung Bezug auf globale Trends nehmen, angefangen mit der technischen Vernetzung bis hin zur menschlichen Vernetzung durch Migrationsbewegungen, die in einen globalen Arbeitsmarkt eingebettet sind.


Das Zentrum für Europa und Globalisierung der Donau-Universität Krems sowie Gastgeber Dr. Jörg Wojahn, Leiter der Vertretung der Europäischen Kommission in Österreich, laden zu einer intensiven Auseinandersetzung mit diesen Fragen für Montag, den 19. Juni 2017 ab 15:00 Uhr, ins Haus der EU in Wien ein.


Das Globalisierungsforum wird vom Zentrum für Europa und Globalisierung der Donau-Universität Krems halbjährlich in Kooperation mit dem Haus der EU in Wien und dem Österreichischen Institut für Internationale Politik (OIIP) veranstaltet.
Die Teilnahme ist kostenlos; Anmeldung ab sofort unter
adriana.harm@donau-uni.ac.at


Europäische Struktur- und Investitionsfonds (ESIF) zur Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit der Regionen
7. Globalisierungsforum des Zentrums für Europa und Globalisierung

Wann: 19.06.2017
Beginn: 15:00 – ca. 19:00
Ort: Haus der EU, 1010 Wien, Wipplingerstraße 35
Teilnahme: kostenlos, Anmeldung erforderlich
Weitere Informationen: http://www.donau-uni.ac.at/mig/veranstaltungen

 

Info und Anmeldung Globalisierungsforum 2017:
Adriana Harm
adriana.harm@donau-uni.ac.at

 

Rückfragen:
Mag. Michael Fasching, Bakk. phil.
Department für Migration und Globalisierung
Donau-Universität Krems
Tel. +43 (0)2732 893-2423
Fax: +43 (0)2732 893-4000
michael.fasching@donau-uni.ac.at
http://www.donau-uni.ac.at/mig