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Ist Vorsorgen immer besser als Heilen?
Ein Evidenz-basiertes Symposium über Gesundheitsförderung und gesundheitliche Prävention
Veranstaltungsort
Donau-Universität Krems
Termin
20.02.2008 - 21.02.2008
Internationale und nationale Experten werden bei der zweitägigen Veranstaltung die Notwendigkeit evidenzbasierten Vorgehens in der Präventionsmedizin erläutern. Vorträge behandeln sowohl aktuelle, klinische Themen, als auch den Einsatz evidenzbasierter Entscheidungshilfen zur Steuerung und Evaluierung von präventionsmedizinischen Interventionen. Mit dem Symposium soll der Grundstein für eine neue Schwerpunktsetzung der Donau-Universität Krems (DUK) im Bereich klinische Epidemiologie und Evidenz-basierte Medizin gelegt werden.
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Kontext
Präventionsmedizin ist in den letzten Jahrzehnten zu einem wesentlichen Element der Gesundheitsversorgung geworden und hat die Krankheitslast vieler Erkrankungen wesentlich reduziert. Der Anreiz  für gesunde Patienten Prävention in Anspruch zu nehmen, liegt in der Möglichkeit durch relativ geringfügige Interventionen Erkrankungen vermeiden oder verzögern zu können. Da meist keine unmittelbaren Nebenwirkungen offensichtlich werden, wird Präventionsmedizin von der Bevölkerung und von vielen Ärzten als frei von Nebenwirkungen gesehen.  Eine „wenn es nicht hilft, schadet es nicht“- Mentalität ignoriert jedoch die potentiellen Risiken der Präventionsmedizin. Mangelnde diagnostische Genauigkeit bei Screening und Nebenwirkungen bei Chemoprävention können jedoch schwerwiegenden Folgen für gesunde Patienten haben. Für jede präventionsmedizinische Maßnahme soll daher durch Evaluierung der vorhandenen wissenschaftlichen Evidenz eine Bilanz zwischen Nutzen und Schaden erstellt werden. Nur so kann gewährleistet werden, dass es zu keinem unkritischen, unnötigen Einsatz von Präventionsmedizin und zu ineffizienter Verwendung von Ressourcen kommt.


Zielsetzung
Ziel des Symposiums ist es, anhand relevanter Themen  einen kritischen Diskurs über Wirksamkeit und Schaden der Präventionsmedizin zu eröffnen Es werden dabei  sowohl Perspektiven der Wissenschaft, als auch der klinischen Praxis und der Gesundheitspolitik diskutiert. Den Teilnehmern soll vermittelt werden, dass nur eine kritische Beurteilung einzelner vorsorgemedizinischer Maßnahmen nach den Kriterien der Evidenz-basierten Medizin (EBM) eine effektive Präventionsmedizin ermöglicht. 


Zielgruppen
  • Entscheidungsträger aus dem Bereich Gesundheitsvorsorge und Präventivmedizin
  • ÄrztInnen
  • WissenschafterInnen aller angesprochenen Fachgebiete
  • alle am Thema interessierten Personen


Unterkunft
Vorschläge für Hotelunterkünfte finden Sie auf unserer Homepage unter http://www.donau-uni.ac.at/unterkunft oder wenden Sie sich bitte an Krems Tourismus, Tel.Nr.: +43 (0) 2732 82676 bzw. E-Mail: kremstourismus@pegasus.at.


Anrechenbarkeit
Die Veranstaltung wird für das Diplom-Fortbildungsprogramm (DFP) der österreichischen  Ärztekammer approbiert und ist für FachärztInnen / AllgemeinmedizinerInnen  als "Freie Fortbildung" anrechenbar.


Veranstalter
Donau-Universität Krems und Agentur für Gesundheitsvorsorge des Niederösterreichischen Gesundheits- und Sozialfonds

 
 

 
 


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Kontakt

Irene Wild / Symposiumssekretariat (8 - 15 Uhr)

Telefon: +43 (0)2732 893-2646
Fax: +43 (0)2732 893 4810
E-Mail: irene.wild@donau-uni.ac.at
Internet: http://www.donau-uni.ac.at
Adresse:
Donau-Universität Krems
Dr.-Karl-Dorrek-Straße 30
A-3500 Krems

Prof. Dr. Gerald Gartlehner, MPH

Telefon: +43 (0)2732 893-2910
Fax: +43 (0)2732 893-4910
E-Mail: gerald.gartlehner@donau-uni.ac.at
Adresse:
Donau-Universität Krems
Department für Evidenzbasierte Medizin und Klinische Epidemiologie
Dr.-Karl-Dorrek-Straße 30
3500 Krems


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