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Department für Kunst- und Bildwissenschaften
Leitung:  
Das Department für Kunst- und Bildwissenschaften mit den Schwerpunkten BILD, MUSIK, FILM, TANZ und SPIELEFORSCHUNG stellt eine einzigartige interdisziplinäre Plattform dar, die sich in Lehre und Forschung mit den durch Digitalisierung und Globalisierung ausgelösten Transformationsprozessen im Kunstschaffen beschäftigt.

 

Lehre

 

Das Lehrangebot des Departments reagiert auf die veränderten ökonomischen, rechtlichen und medialen Rahmenbedingungen in Kunst und Kulturleben und stellt für die sich daraus entwickelnden neuen Berufsbilder hochqualitative universitäre Weiterbildungsangebote zur Verfügung. Dies erfordert eine fächerübergreifende, interdisziplinär ausgerichtete, forschungsbasierte Lehre. Aus dem Verständnis von Kunst als einem ästhetischen Phänomen, das immer in Kontexte eingefasst ist (historische, ökonomische, rechtliche, technologische, soziale, ...) ergibt sich die Fokussierung auf die Interaktionsfelder dieser Kontexte, also die Berufsfelder und Arbeitsbereiche im gesamten Gebiet der Kunst und des Kulturlebens.  Der tiefgreifende Wandel dieser Interaktionsfelder sowie der Strukturen der Märkte im Kontext von Globalisierung und Digitalisierung, der Wandel von tradierten Berufsbildern und die Entstehung völlig neuer Berufsbilder hat eine Aus- und Weiterbildung notwendig gemacht, die auf die damit verbundenen komplexen Anforderungen reagiert und die Heterogenität, Komplexität und Flexibilität der Kunst und des Kulturlebens als Herausforderung und besondere Qualität für die Zukunft betrachtet.

 

Forschung

 

Die durch neue Medien ausgelösten einschneidenden Transformationsprozesse unserer Kunst und Kultur und ihrer Institutionen stehen im Fokus der interdisziplinär ausgerichteten Forschungsschwerpunkte. Die Forschungskompetenzen ermöglichen methodisch innovative Zugänge zu Kunst im Spannungsfeld von Individuum, Gesellschaft, Ökonomie und Ästhetik und die durch die Digitalisierung und Globalisierung bedingten Herausforderungen für KünstlerInnen und Kunstschaffende und den daraus abgeleiteten Veränderungen in Produktion, Distribution und Rezeption. Im besonderen Fokus stehen dabei Konvergenzprozesse in den Medien und den Künsten sowie der Stellenwert partizipativer Ausbildungsstrategien für das Kunst- und Kulturmanagement.

 

Archive

 

Die digitale Revolution bedeutet für das Archivwesen Herausforderung und Entwicklung zugleich, die an der Donau-Universität Krems im "Österreichischen Kompetenzzentrum Digitalisierung" vorangebracht und gezielt erforscht wird (das international umfassendste Archiv der Medienkunst: "Datenbank für Virtuelle Kunst"; das "Archiv der Zeitgenossen"; die "Graphische Sammlung Göttweig Digital" u. a.). Ziel ist die systematische Entwicklung von angemessenen Digitalisierungs- und Dokumentationssystemen, die dem hybriden und ephemeren Charakter zeitgenössischer Kunst- und Kulturformen entsprechen, von Performance bis zu Computer Games; neue wissenschaftliche Analyse-Instrumente werden entwickelt, in der Lehre eingesetzt und für die Kunstvermittlung evaluiert.