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Klassische Musik gehört nicht nur zum Selbstverständnis des Kulturlandes Österreich, sondern ist auch ein wichtiger Faktor für Tourismus und Wirtschaft mit einem großen finanziellen Potential. Trotzdem sehen sich Klassik und Kunstmusik mit dem Vorurteil konfrontiert, unattraktiv, konservativ, verstaubt und unmodern zu sein. Nicht zuletzt aus diesen Gründen kämpfen Musiktheater, Konzerthäuser aber auch Klassikfestivals mit einem älter werdenden Publikum und dem Problem, dass neue Publikumsschichten und junge Klassikhörer kaum den Weg zu ihnen finden. Dabei hatte die Klassik mit Herbert von Karajan einst einen Vorkämpfer für die Audio CD und digitale Speichermedien.
Das Youtube-Orchester, die „Twitter Oper“, die Übertragung von Opernproduktionen aus Opernhäusern wie der New Yorker MET auf Kinoleinwände weltweit aber auch die Nutzung von Social Web und Web 2.0 für Marketing und Promotion zeigen, dass die digitale Revolution die klassische Musik und ihre Produktion, Distribution und Rezeption grundlegend verändert hat. Klassik präsentiert sich heute attraktiv und modern und beginnt, Geschäftsmodelle der digitalen Ökonomie zu adaptieren und neue zu entwickeln.
Referenten sind u.a. Thomas Königstorfer, Kaufmännischer Direktor Bruckner Orchester und Landestheater Linz, Stephan Steigleder, Director Digital - UNIVERSAL MUSIC CLASSICS & JAZZ, Berlin, Fabian Seydewitz, Head of Content – Hutchison 3G Austria GmbH, Helen Porter, Komponistin und Sängerin, Counterparts, London, Peter Puskas, Cmor.tv, Klassik Web TV-Kanal: iclassix.tv, Gerrit Pohl, Gesamtprojektleiter New Media, Axel Springer Media House Berlin und Michael Huber, Universität für Musik und Darstellende Kunst, Wien.
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