App2Date - Innovationen der mobilen Musikdistribution
Die Kombination von Smartphones und App Stores erhöht den Umsatz im mobilen Bereich
4th Austrian Mobile Music Day stellt Innovationen der mobilen Musikdistribution vor
05.04.2011
Michael Lang von Vodafone D2 und Geschäftsführer von apptelligence zog in seinem Vortrag beim 4th Austrian Mobile Music Day am Campus der Donau-Universität Krems am 31.3.2011 eine erste Bilanz. „Der Markt für mobile Apps ist der aktuell am schnellsten wachsende und zukunftsträchtigste Bereich der Mobilfunkbranche.“ Apps aus der Kategorie Musik gehören dabei zu den meistgenutzten Anwendungen – mit Erlöspotenzial für die Musikindustrie.
Innovationen der mobilen Musikdistribution - 4th Austrian Mobile Music Day
Streaming und Downloadportale haben den Zugang zu Musik und anderen Medieninhalten wesentlich erleichtert und Musikkonsum weitgehend mobil gemacht. Das gewünschte und auf persönliche Vorlieben zugeschnittene Musikangebot ist immer und überall mit den entsprechenden Geräten abrufbar. Mobile Applikationen fungieren dabei als Portal zum Musikangebot und stellen unterschiedliche Services wie den Zugang zu Musikportalen, Hintergrundinformationen zu gehörten Titeln, Musikerkennung oder Tools wie digitale Stimmgeräte zur Verfügung.
Der 4th Austrian Mobile Music Day widmet sich nicht nur den veränderten Rezeptions- und Kommunikationsgewohnheiten der Musiknutzer, sondern thematisiert vor allem die Möglichkeiten innovativer Erlösmodelle, die aus neuen Distributionswegen wie Streamingdienste, mobile Applikationen und personalisierten Downloadangeboten resultieren, sowie die aktuellen Entwicklungen im Bereich digitaler Musik im Netz, die Problematik der Verknüpfung von privaten Daten mit Konsum- und Hörgewohnheiten und die sich daraus entwickelnden Werbe- und Finanzierungsstrategien – und geben damit ein Update zur gegenwärtigen Situation.
Klassik im Netz: Potentiale noch längst nicht ausgeschöpft
Krems. Für mehr Phantasie und neue Geschäftsmodelle in der Online-Distribution von klassischer Musik hat der Gesamtprojektleiter New Media des Axel Springer Media House Berlin, Dkfm. Gerrit Pohl, plädiert. Beim 3rd Austrian Mobile Music Day im Audimax der Donau-Universität Krems sagte Pohl, auch, wenn der klassische Musikmarkt kein jugendlich geprägter Markt sei, gebe es durchaus eine klassik-affine jugendliche Klientel, die besser bedient werden müsse. Die Potentiale für Klassik im Netz sind nach seiner Meinung längst nicht ausgeschöpft. Mit der richtigen Strategie sei auch eine deutliche Erhöhung der Digitalerlöse mit klassischer Musik möglich.
Ausgehend von einer Analyse des Klassikpublikums und digitaler Geschäftsmodelle wird der "3rd Austrian Mobile Music Day" das Spannungsfeld von Technologie, Qualitätsanspruch und Ästhetik ausloten, sich innovativen Verwertungsmöglichkeiten für den Konzert- und Opernbetrieb widmen und neueste Entwicklungen des Social Web in ihren verschiedenen, für die Klassikbranche relevanten Facetten diskutieren.
Wie wichtig sind Musikvideos für den Erfolg von Musikern? Was können Musikvideos leisten? Wie hat sich der Markt der Musikvideos gewandelt?
Mit diesen Fragen eröffnete Prof. Dr. Gerhard Gensch, Leiter des Zentrums für zeitgenössische Musik der Donau-Universität Krems, den zweiten Austrian Mobile Music Day am 2. April 2009.
Handy hat sich als Music-Player noch nicht etabliert
Auch wenn der Download-Markt in Österreich nach Angaben des Verbandes der Österreichischen Musikindustrie im Jahr 2007 um 50 Prozent gegenüber dem Vorjahr gewachsen ist, zeigen die Musikliebhaber beim Download über das Handy große Zurückhaltung. So die Zwischenbilanz beim „1st Austrian Mobile Music Day“, der am 7.2.08 an der Donau-Universität Krems stattfand.
Mit dem 1st Austrian Mobile Music Day will die Donau-Universität Krems eine aktuelle Zwischenbilanz zum Mobile Music Markt in Österreich ziehen und sich gleichzeitig mit Zukunftsoptionen in der mobilen Musikrezeption befassen.