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Sowohl strukturelle Faktoren als auch verhaltensrelevante Faktoren können die Sicherheitslage eines Stadtteils beeinflussen. Das Zusammenspiel von Bevölkerungsstruktur und Infrastruktur ist für die Belebung des öffentlichen Raums maßgeblich und verleiht dem Ort seine spezielle Charakteristik.
Erscheinungen der sozialen Unordnung und der Kriminalität werden vielfältig durch die Art der Gestaltung und Nutzung öffentlich zugänglicher Gebäude und Infrastrukturen bestimmt. Die Gestaltung und das Management eines solchen sozialen Raumes kann gezielt eingesetzt werden, um Tatgelegenheitsstrukturen zu verändern und folglich ein Gefühl der Sicherheit vor Ort zu unterstützen.
Für das österreichische Teilprojekt wurde als Forschungsgegenstand der Bahnhof Floridsdorf mit seiner umgebenden Infrastruktur gewählt.
Das Projekt PluS soll Möglichkeiten und Effekte von gebäude- und infrastrukturbezogenen kriminalpräventiven Ansätzen feststellen. Es werden hierzu länderübergreifende Standards für Inhalt, Verfahren und Organisation von Maßnahmen der Kriminalprävention im Städtebau aus England, Österreich, Polen und Deutschland beschrieben.
PluS hat dabei zum Ziel, inhaltliche, methodische und organisatorische Standards für die Kriminalprävention im Städtebau herauszuarbeiten, die unabhängig von den jeweiligen lokalen Bedingungen für eine städtebaubezogene kriminalpräventive Arbeit
Geltung haben und Grundlage dieser Arbeit in allen Ländern der EU sein können.
Projektdauer Juli 2009 – Juni 2012
Leitung: LKA Niedersachsen
Partner:
Design Against Crime Solution Centre, Universität Salford, GB
Woiwodschaftliches Polizeihauptquartier Stettin, PL
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