In der vom Haus der Zukunft und dem Fachverband Steine Keramik geförderten Forschungsinitiative „Nachhaltig massiv“ entstand im Forschungsprojekt „Lebenszykluskosten von Gebäuden“ das einfache, auf durchgängigen Standards fußende Lebenszykluskostenprogramm LEKOS. LEKOS ermöglicht praxisgerechte vergleichbare Lebenszykluskostenberechnungen. Die Ergebnisse aus dem Forschungsprojekt lieferten die entscheidende Basis für die komplett neue Folgekostenstruktur der ÖNORM B1801-2 „Bauprojekt- und Objektmanagement, Objekt-Folgekosten“.
Genaue Berechnung verbessert Planung
LEKOS ist ein Ursachen-Wirkungsmodell zwischen Gebäudeeigenschaften und
-ausstattung, Investitions- und den zu erwartenden Betriebskosten sowie deren Verwendung zur Berechnung von Lebenszykluskosten (LZK) von Gebäuden. Dieser Ansatz bietet besondere Vorteile, da bereits die Errichtungskosten sehr genau prognostiziert werden können. Darauf aufbauend werden anschließend die Instandsetzungs- und Wartungskosten ermittelt. Mit Hilfe dieses Modells können Varianten in der Gestaltung der Baukörper, der Außenhülle und der Gebäudetechnik berechnet und damit die Lebenszykluskosten eines Gebäudes bei gegebener Nutzung optimiert werden.
Praxiserprobte hochfunktionale Werkzeuge für den intensiven Einsatz
Die Programmlinie ABK des Softwarehauses ib-data umfasst hochfunktionale datenbankbasierte Lösungen für Projektmanagement, AVA, und Kalkulation, Angebot und Abrechnung, die sich bei vielen AnwenderInnen in der Praxis bewährt haben. „Das schnelle und problemlose Einbringen des entwickelten Lebenszykluskosten¬modells in die hochfunktionale und praxiserprobte Programmlinie ABK hat mich verblüfft“, meint der Entwickler von der Donau-Universität Krems, Dr. Helmut Floegl. „Die Entwicklungskooperation war hoch effektiv. Mit dem neuen ‚ABK LEKOS‘ können Lebenszykluskostenberechnungen wesentlich bequemer, effektiver und übersichtlicher durchgeführt werden.“ „Das gelungene durchgängige Modell war die ideale Basis für die Programmentwicklung“, bestätigt die Produkt-Marketing Chefin von ib-data, Monika Ilg. „Die alte Weisheit, die Kant, Lewin und Einstein gleichermaßen zugeschrieben wird, hat sich eindrucksvoll bestätigt: Es gibt nichts Praktischeres als eine gute Theorie“, so Ilg.