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Gelungene Symbiose von Wissenschaft und Wirtschaft
Donau-Universität Krems hat Softwareprogramm für die Berechnung von Gebäudelebenszykluskosten entwickelt
15.02.2012
In einer Forschungs- und Entwicklungskooperation unter der Leitung von Helmut Floegl von der Donau-Universität Krems gemeinsam mit Monika Ilg vom Softwarehaus ABK ib-data ist soeben die praxistaugliche Software „ABK LEKOS“ zur Berechnung der Lebenszykluskosten von Gebäuden erschienen. Das Programm ist das Ergebnis einer gelungenen Symbiose des Kostenmodells „LEKOS“ der Donau-Universität Krems und dem vielseitig eingesetzten hochfunktionalen Kalkulationsprogramm ABK.

In der vom Haus der Zukunft und dem Fachverband Steine Keramik geförderten Forschungsinitiative „Nachhaltig massiv“ entstand im Forschungsprojekt „Lebenszykluskosten von Gebäuden“ das einfache, auf durchgängigen Standards fußende Lebenszykluskostenprogramm LEKOS. LEKOS ermöglicht praxisgerechte vergleichbare Lebenszykluskostenberechnungen. Die Ergebnisse aus dem Forschungsprojekt lieferten die entscheidende Basis für die komplett neue Folgekostenstruktur der ÖNORM B1801-2 „Bauprojekt- und Objektmanagement, Objekt-Folgekosten“.

 

Genaue Berechnung verbessert Planung

LEKOS ist ein Ursachen-Wirkungsmodell zwischen Gebäudeeigenschaften und
-ausstattung, Investitions- und den zu erwartenden Betriebskosten sowie deren Verwendung zur Berechnung von Lebenszykluskosten (LZK) von Gebäuden. Dieser Ansatz bietet besondere Vorteile, da bereits die Errichtungskosten sehr genau prognostiziert werden können. Darauf aufbauend werden anschließend die Instandsetzungs- und Wartungskosten ermittelt. Mit Hilfe dieses Modells können Varianten in der Gestaltung der Baukörper, der Außenhülle und der Gebäudetechnik berechnet und damit die Lebenszykluskosten eines Gebäudes bei gegebener Nutzung optimiert werden.

 

Praxiserprobte hochfunktionale Werkzeuge für den intensiven Einsatz

Die Programmlinie ABK des Softwarehauses ib-data umfasst hochfunktionale datenbankbasierte Lösungen für Projektmanagement, AVA, und Kalkulation, Angebot und Abrechnung, die sich bei vielen AnwenderInnen in der Praxis bewährt haben. „Das schnelle und problemlose Einbringen des entwickelten Lebenszykluskosten¬modells in die hochfunktionale und praxiserprobte Programmlinie ABK hat mich verblüfft“, meint der Entwickler von der Donau-Universität Krems, Dr. Helmut Floegl. „Die Entwicklungskooperation war hoch effektiv. Mit dem neuen ‚ABK LEKOS‘ können Lebenszykluskostenberechnungen wesentlich bequemer, effektiver und übersichtlicher durchgeführt werden.“ „Das gelungene durchgängige Modell war die ideale Basis für die Programmentwicklung“, bestätigt die Produkt-Marketing Chefin von ib-data, Monika Ilg. „Die alte Weisheit, die Kant, Lewin und Einstein gleichermaßen zugeschrieben wird, hat sich eindrucksvoll bestätigt: Es gibt nichts Praktischeres als eine gute Theorie“, so Ilg.
 

Lebenszykluskosten Abk - Diagramm Lzk
Foto: abk ZOOM
Foto: abk ZOOM
Lekos präzisiert Kostenplanung
Ergebnisse der Berechnung
Weitere Information auf der Website von ABK - Bausoftware

Rückfragen und Kontakt:

Dipl.-Ing. Dr. techn. Helmut Floegl

Telefon: +43 (0)2732 893-2657
Fax: +43 (0)2732 893-4650
E-Mail: helmut.floegl@donau-uni.ac.at
Website: http://www.donau-uni.ac.at/dbu
Adresse:
Donau-Universität Krems
Fakultät für Bildung, Kunst und Architektur
Zentrum für Facility Management und Sicherheit
Department für Bauen und Umwelt
Dr.-Karl-Dorrek-Straße 30
3500 Krems