Die Arbeitsweise des Facility Managements (FM) umfasst den gesamten Betrieb der „Facilities“, das sind die Liegenschaften, Gebäude und Infrastrukturen in Unternehmen, Organisationen und öffentlich-rechtlichen Körperschaften. Sie basiert auf dem Modell von Michael Porter, das zwischen den Kernprozessen und den unterstützenden Prozessen unterscheidet. Facility Management ist die professionelle Koordination und Führung dieser unterstützenden Prozesse. Darüber hinaus ist FM für den gesamten Lebenszyklus der Liegenschaften, Gebäude und Infrastrukturen verantwortlich: dieser beginnt bei den Nutzungsanforderungen und geht über die Planung, die Errichtung bzw. den Erwerb, den Betrieb, die Sanierung und den Rückbau bis zur Neustrukturierung.
Das Wissensgebiet „Urbane Sicherheit“ beschäftigt sich mit der architektonischen Gestaltung, dem infrastrukturellen Angebot, der Sozialstruktur und dem Nutzungsverhalten in urbanen Räumen und gebauten Strukturen und untersucht, wie sich diese Aspekte auf Tatgelegenheiten für Kriminalität und Devianz auswirken.
In „kriminologischen Sozialraumanalysen“ wird der Zusammenhang zwischen Raumstrukturen und subjektivem Sicherheitsempfinden untersucht, um kriminalpräventive Empfehlungen zu unterstützen und die Berücksichtigung von Sicherheitsaspekten in zukünftigen städtebaulichen und architektonischen Projekten in einem möglichst frühen Stadium der Planungsphase zu forcieren.