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| Die Schwerpunkte in Forschung und Lehre des Departments für Information und Knowledge Engineering mit besonderer Berücksichtigung des Gesundheitswesens liegen auf folgenden drei Bereichen: |
(1) Visual Analytics & Informationsvisualisierung: |
| In Beruf und Alltag fallen immer größere Mengen von abstrakten und hochstrukturierten Daten und Informationen an, die analysiert und interpretiert werden müssen. Genau hier setzen Visual Analytics Technologien an, um Menschen im Umgang mit großen und komplexen Informationsstrukturen zu unterstützen. Die Grundidee von Visual Analytics ist die Integration der hervorragenden Fähigkeiten des Menschen im Umgang mit visuellen Sinneseindrücken und der enormen automatischen Verarbeitungsmöglichkeiten von Computersystemen. Hierbei geht es nicht um „schöne Bilder“, sondern um interaktive visuelle und automatische Darstellungen, um komplexe Sachverhalte verständlich zu machen und die Gewinnung neuer Erkenntnisse zu erleichtern. |
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(2) Plan Management: |
| Pläne, Abläufe und Prozesse sind allgegenwärtig. Computerbasierte Methoden können die Handhabung dieser unterstützen. Einerseits entwickeln wir Methoden, die das Erstellen von Plänen und Abläufen erleichtern. Andererseits beschäftigen wir uns mit Methoden, die die Ausführung, Adaption und Wartung dieser ermöglichen. Der Ausgangspunkt ist dabei eine zeit- und zielorientierte Planrepräsentationssprache. Derartige Sprachen sind jedoch sehr komplex, sodass sie für die BenutzerInnen nur schwer zugänglich sind. Daher erproben wir verschiedene visuelle Methoden der Aufbereitung der Pläne (z.B.: Metaphergraphiken) und strukturierte, automatische Modellierungsmethoden der Pläne (z.B.: Informationsextraktionen). |
(3) Verbindung der Theorie mit der Praxis: |
| Theoretische Methoden alleine sind nur ein teilweiser Erkenntnisgewinn. Daher versuchen wir durch die Anwendung unserer Methoden die Nützlichkeit und Brauchbarkeit zu illustrieren. Hierbei ist die medizinische Therapieplanung eine wichtige Anwendung: Leitlinien sollen das Leben des medizinischen Personals erleichtern. Jedoch sind diese gegenwärtig nur in Papierform vorhanden. Die Modellierung der Leitlinien in einer computerinterpretierbaren Repräsentationssprache und deren Verbindung mit dem PatientInnenmanagementsystem würde das medizinische Personal unterstützen, wobei beispielsweise Empfehlungen für alternative Handlungen angeboten werden könnten. Dabei muss natürlich der Lebenszyklus der Leitlinien mitkonzipiert werden (Stichwort „Living Guidelines“). Daten und Information sind ein breites Feld – wir beschäftigen uns speziell mit der zeitlichen Dimension, daher mit zeitbezogenen Daten und Informationen. |










