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ePortfolios machen Schule – und unterstützen Bildungsreformen
Bei welchen Veranstaltungen Sie die Ergebnisse des Projekts EUfolio kennenlernen können
24.03.2015
Höhepunkt des Projekts EUfolio, bei dem ePortfolios in der unteren Sekundarstufe an Schulen in Europa implementiert wurden, ist eine internationale Konferenz zum Lernen, Lehren und Beurteilen von ePortfolios, die am 22. April in Dublin Castle stattfindet. Bis dahin präsentiert das IMB erste Ergebnisse bei einer Reihe von Veranstaltungen. Im Februar waren die ForscherInnen in Wien und Innsbruck zu Gast, im April wird EUfolio auf den edu|days (8./9.4.2015) in Krems und in Plymouth präsentiert.

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Irische KollegInnen zu Gast beim eBazar der PH Wien

Am eBazar der Pädagogischen Hochschule Wien fanden Workshops zu eLearning Initiativen an Schulen statt. Als Good Practice war dabei auch das Projekt EUfolio ein Thema. Dr.in Andrea Ghoneim vom IMB leitete den EUfolio-Workshop ein. Für die Präsentation und Diskussion waren die irischen ProjektpartnerInnen Sinéad Tuohy (Junior Cycle for Teachers) und Ben Murray (National Curriculum and Assessment Commission, NCCA) angereist. Sie zeigten, wie Irland im Rahmen der Reform des Junior Cycle (dieser entspricht der österreichischen Sekundarstufe I) ePortfolios einsetzt. Die digitalen Lernräume, in denen elektronische Portfolios erstellt werden, veränderten nicht nur das Lernen, sondern auch die Feedback-Kultur der Lehrenden nachhaltig. Basis für den Einsatz von ePortfolios waren Workshops für LehrerInnen und deren laufende Betreuung durch MentorInnen. Während der vormalige Junior Cycle mit einem High Stakes Exam abschloss, auf das die SchülerInnen förmlich hingedrillt wurden, steht nun nachhaltiger, lernerInnenzentrierter Erwerb von Wissen und Kompetenzen im Mittelpunkt. Die Lernfortschritte werden von den Lernenden selbst und von den Lehrenden durch formative Beurteilung evaluiert. Eine Reihe von Schulen wird dafür auch nach Ende des Projekts EUfolio weiterhin die im Rahmen des Projekts entwickelten ePortfolio-Plattformen nutzen. Bildungstechnologische Basis sind Microsofts Office 365 und die Open Source Software Mahara. Zu Gast bei der Veranstaltung war auch Gerhard Schwed, MAS vom eLearning Center der Donau-Universität Krems, der Methoden zur Evaluierung der Qualität von eLearning vorstellte.

 

Medienkompetenz mit ePortfolios

„Medienkompetenz und ePortfolios – ein Weg zur Medienbildung“ war das Thema eines EUfolio-Workshops bei der Tagung „Medien – Wissen – Bildung: Medienbildung wozu?“ an der Universität Innsbruck. Univ.-Prof. Dr. habil. Bernhard Ertl und Dr.in Andrea Ghoneim stellten dort die dem Projekt zugrundeliegenden Kompetenzübersichten vor. Anhand eines Lehr-Lern-Szenarios der EUfolio-PartnerInnen aus Galizien (Spanien) zeigten sie, wie Medienkompetenz mit ePortfolios entwickelt werden kann. SchülerInnen tauchten auf Basis eines Webquests in die Welt von Charles Dickens ein und stellten ihre Ergebnisse in ePortfolio-Ansichten dar. Die Schüler lernten dabei selbstgesteuert zu lernen, kritisch und kreativ zu denken, im Team zu arbeiten sowie Präsentationstechniken und -formen für die gesammelten Informationen und Lernprodukte anzuwenden. Die Unterlagen zu diesem Workshop sind über die deutsch-englischsprachige EUfolio-Mahara-Ansicht des IMB abrufbar. 

 

EUfolio-Präsentationen im April – in Krems, Plymouth und Dublin inspirieren zu weiterer Zusammenarbeit

Bei den edu|days an der Donau-Universität Krems wird EUfolio am 9. April 2015 im Rahmen des PechaKucha-Morgens (ab 9:15) von Dr.in Andrea Ghoneim präsentiert. Am 16. April sind Univ.-Prof. Dr. habil. Bernhard Ertl und Mag.a Sylvia Grossgasteiger im Rahmen der Tagung „Researching and Evaluating Personal Development Planning and e-Portfolio“ an der Universität Plymouth (England) mit einem Vortrag zur Entwicklung reflexiver Kompetenzen und ePortfolios anhand von Beispielen aus EUfolio präsent.
Für die ePortfolio International Conference in Dublin Castle am 22.4.2015 können sich Interessierte über die EUfolio Website registrieren. Bei der Konferenz werden nicht nur SchülerInnen, LehrerInnen und ProjektpartnerInnen ihre Ergebnisse und Erfahrungen mit den BesucherInnen teilen, es wird unter anderem auch das EUfolio-Strategiehandbuch vorgestellt. Dieses soll Verantwortlichen aus dem Bildungsbereich zeigen, wie sie die Erfahrungen aus dem Projekt für eigene Implementierungen von ePortfolios nutzen können.