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Christian Doppler Labor

für Spezifische Adsorptionstechnologie in der Medizin
Christian Doppler Labor
Von 1999 bis 2005 bestand innerhalb des Zentrums für Biomedizinische Technologie der Donau-Universität Krems das Christian Doppler Labor für spezifische Adsorptionstechnologie in der Medizin als rechtlich eigenständige Struktur innerhalb des Zentrums.
Es handelte sich um das erste Christian Doppler Labor im Bereich der Medizin. Es beschäftigte sich mit neuartigen Verfahren für die Eliminierung krankheitsrelevanter Substanzen aus dem Blut. In enger Kooperation mit Instituten der Universität für Bodenkultur (Zentrum für Ultrastrukturforschung) und der Technischen Universität Wien (Institut für Technologie organischer Substanzen) sowie dem Fraunhofer Institut für angewandte Polymerforschung in Berlin/Teltow wurden für den klinischen Einsatz Blutreinigungsverfahren entwickelt, die auf der Basis der neuen Technologie (Einsatz von Nano- und Mikropartikeln < 4µm, S-Schichttechnologie) die hocheffektive Entfernung von Substanzen gestatten, die bei Erkrankungen wie z.B. dem akuten Leberversagen, dem Multiorganversagen sowie schweren Fettstoffwechselstörungen und sogenannten Autoimmunerkrankungen (z.B. Rheumatoid-Arthritis) erfolgreich eingesetzt werden können.

Vier Projektlinien sollen den Erfolg der geplanten wissenschaftlichen Arbeiten sichern:

Das erste Modul beinhaltet die Entwicklung von Mikro- und Nanopartikeln für die spezifische Adsorption, die für die neue Adsorptionstechnologie geeignet sind. Es werden sowohl polymerchemische als auch biologische und gentechnologische Techniken in dieses Hauptmodul eingebracht, um eine Lösung der genannten Problematik herbeizuführen.

Zweiter Projektteil wird der Aufbau von Simulationsmodellen auf Zellkulturbasis sein, um verschiedene pathophysiologische Vorgänge bei Multiorganversagen bzw. Leberversagen, inklusive des therapeutischen Einsatzes von spezifischen Adsorbenzien zu erkunden.

Im technologischen Bereich werden im Rahmen des dritten Moduls die Grundlagen für ein neues Technologieverfahren erarbeitet, mit dem bzw. mit welchen die Mikro- und Nanopartikel zum therapeutischen Einsatz im Blutreinigungsverfahren kommen sollen, wobei in erster Linie sicherheitstechnische Aspekte, das Effektivitätsmonitoring sowie verfahrenstechnische Optimierung im Vordergrund stehen.
CD Jahresbericht 2001
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CD Jahresbericht 2002
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CD Jahresbericht 2003
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CD Jahresbericht 2005
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