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Forschung

Projekte alphabetisch geordnet:

Projektleitung:  Univ.-Prof. Dr. Dr. h.c. Michael Brainin

Schlaganfall ist nach Herzkreislauferkrankungen die zweithäufigste Todesursache und kognitive Abbauerscheinungen bis hin zur Demenz treten nach einem Schlaganfall häufig auf. In dieser randomisierten kontrollierten Studie soll getestet werden, ob eine multifaktorielle intensive polypharmakologische Therapie mit Lebensstiländerungen auch das Risiko eines kognitiven Abbaus nach einem Schlaganfall reduzieren kann.

Projektleitung:  Univ.-Prof. Dr. Dr. h.c. Michael Brainin ,   Univ.-Prof. Jaakko Tuomilehto, MD, PhD

Das Department für klinische Medizin und Präventionsmedizin erhielt im Mai 2011 eine Zusage für eine EU-Förderung für das Projekt e-PREDICE (Early prevention of diabetes complications in people with hyperglycaemia in Europe). E-PREDICE soll den Effekt von Lebensstilinterventionen unterstützt durch verschiedene medikamentöse Therapien für die Prävention von diabetologischen Komplikationen in Personen mit Hyperglykämie untersuchen.

Projektleitung:  Univ.-Prof. Dr. Dr. h.c. Michael Brainin

Es werden sowohl Trials der pharmazeutischen Industrie als auch akademische Trials durchgeführt. Die besondere Situation, dass das Zentrum als Aussenstelle der Donau-Universität am Donauklinikum Tulln besteht, erlaubt es unter anderem, in Facharztausbildung stehende Kollegen und Fachärzte an der Abteilung in akademische, aber auch pharmazeutische klinische Trials zu involvieren, um die synergetischen Potentiale zwischen der Donau-Universität und dem Donauklinikum auszunutzen.

Projektleitung:  Univ.-Prof. Dr. Dr. h.c. Michael Brainin

Diabetiker, die einen Schlaganfall erleiden und mittels systemischer Thrombolyse therapiert werden, verzeichnen ein schlechteres Outcome als Nicht-Diabetiker. Ferner weisen sie ein erhöhtes Risiko für das Auftreten einer symptomatischen intracerebralen Blutung auf.

Projektleitung:  Univ.-Prof. Dr. Dr. h.c. Michael Brainin

Pneumonie ist eine häufige Komplikation nach Schlaganfall; 2-30% der Schlaganfallpatienten sind davon betroffen. Diese Patienten weisen ein dreifach erhöhtes Mortalitätsrisiko nach 30 Tagen und ein ungünstigeres Behandlungsergebnis nach einem Jahr auf. Unabhängige Prädiktoren für schlaganfallbedingte Pneumonie sollen identifizieren werden.

Projektleitung:  Univ.-Prof. Dr. Dr. h.c. Michael Brainin

Demographische Veränderung in der Bevölkerung, bessere medizinische Versorgung und bessere Primärprävention spiegeln sich auch in einem veränderten Risikoprofil der Schlaganfallpatienten wider. Zudem ändern sich durch zunehmenden Transfer von Patienten an Stroke Units, bessere Diagnostik und besseres Schlaganfallwissen in der Bevölkerung Anzahl und Typ, der an den Stroke Units aufgenommenen Schlaganfälle. Diese Veränderung der Schlaganfallpopulation hat Konsequenzen für künftige Prognosen bezüglich des Outcomes. Zudem ermöglicht das Wissen um Änderungen in den Charakteristika der Zielpopulation eine optimale Anpassung der Versorgung.