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Psychotherapie- und Supervisionsforschung

Psychotherapie und Supervisionsforschung
Risiken, Nebenwirkungen und Schäden durch Psychotherapie 2007-2010
Projektleitung:  Univ.-Prof. Dr. Anton Leitner, MSc

Wissenschaftliche Kooperation: Prof. Dr. Michael Märtens
Forschungsteam: Mag. Dr. Claudia Höfner, Mag. Alexandra Koschier, Dr. Katharina Gerlich, Heidemarie Hinterwallner, MMA, Gregor Liegl, Mag. Gerhard Hintenberger, Dr. Brigitte Schigl

Für die Psychotherapie trifft zu, was auch für jede medizinische Intervention zutrifft: Was wirkt, hat auch Nebenwirkungen. Risiken und Schäden innerhalb der Psychotherapie werden aufgrund des intimen Settings der Therapien jedoch tabuisiert.
Psychische Probleme stellen heute bereits eine der vier häufigsten Ursachen für Krankenstand dar und werden in Zukunft noch erheblich steigen. Psychosomatische Krankheitsbilder und affektive Erkrankungen wie Depressionen nehmen an Häufigkeit zu und stellen das Gesundheitssystem sowie die Psychotherapie vor neue Herausforderungen.
Der Fokus ist bei der Psychotherapie auf die therapeutische Beziehung zu PatientInnen sowie deren soziales und ökologisches Umfeld gerichtet. Der Heilungsprozess ist bei allen psychotherapeutischen Schulen dialogisch bzw. polylogisch und vulnerabel – der kurative Hauptfaktor ist aber immer die Qualität der therapeutischen Beziehung.

Die Rolle der Selbsterfahrung in der psychotherapeutischen Ausbildung.
Projektleitung:  Univ.-Prof. Dr. Anton Leitner, MSc

Forschungsteam: Dr. Katharina Gerlich, Prof. Dr. Michael Märtens, Mag. Alexandra Koschier, Heidemarie Hinterwallner, MMA, Gregor Liegl, Dr. Fabiola Fuchs

Kann die Selbsterfahrung in der Ausbildung die Qualität der psychotherapeutischen Arbeit der AbsolventInnen garantieren?
Brauchen individuelle AusbildungskandidatInnen dieselbe Anzahl an Selbsterfahrungsstunden?

Kompetenz und Performanz psychosozialer und psychosomatischer Intervention
Projektleitung: Prof. Dr. Anton Leitner

Forschungsteam: Mag. Dr. Claudia Höfner, Mag. Alexandra Koschier, externe Mitarbeiter: Dr. Hans-Peter Edlhaimb,
Prof. Dr. Wolf Langewitz, Dr. Matthias Nübling

Bei diesem Forschungsprojekt handelt es sich um eine kontrollierte Interventionsstudie zu Interaktionsprozessen in der Gesprächsmedizin (ArztInnen-PatientInnen-Kontakt). Die Eingangs- und Abschlusserhebungen sind erfolgt. Die Datenauswertung wurde Ende 2008 abgeschlossen, publiziert 2010.

Qualitätssicherung
Projektleitung: Prof. Dr. Anton Leitner

Forschungsteam: Prof. Dr. Michael Märtens, Mag. Dr. Claudia Höfner, Mag. Alexandra Koschier, Gregor Liegl, Prof. DDDr. Hilarion G. Petzold

Das ForscherInnenteam versuchte in dieser Nachfolge-Studie mit erweitertem Design die Wirksamkeit "Psychotherapeutischer Medizin" mit einer höheren Fallzahl zu belegen.
Hierfür wurden psychotherapeutische MedizinerInnen, ihre PatientInnen und deren Angehörige zu 3 verschiedenen Zeitpunkten befragt (Beginn, Abschluss, Halbjahres-Katamnese). Parallel dazu wurde eine Kontrollgruppe eingerichtet, die medikamentös und nicht psychotherapeutisch behandelt wurde.
Die Ärztekammer für Niederösterreich unterstützte dieses Forschungsprojekt.