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Zentrum für Psychosomatische Medizin und Psychosoziale Interventionen Zentrum für Psychotherapie Studien Seminare und Vorlesungen Stipendien und Förderung Masterthesen Forschung News Team
Die Rolle der Selbsterfahrung in der psychotherapeutischen Ausbildung.
Qualitätsmerkmal oder Dogma?
Leitung:   Prof. Dr. Anton Leitner, MSc
Forschungsteam: Univ.-Prof. Dr. Silke B. Gahleitner, Mag. Dr. Katharina Gerlich, Prof. Dr. Michael Märtens, Dr. Brigitte, Schigl, MSc, Ehrenprofessorin, Mag. Alexandra Koschier, Heidemarie Hinterwallner, MA MA, Gregor Liegl, Dr. Fabiola Fuchs

Kann die Selbsterfahrung in der Ausbildung die Qualität der psychotherapeutischen Arbeit der AbsolventInnen garantieren?
Brauchen individuelle AusbildungskandidatInnen dieselbe Anzahl an Selbsterfahrungsstunden?
Im Qualitätsdiskurs steht die Selbsterfahrung als eine der Säulen der psychotherapeutischen Ausbildung im Spannungsfeld zwischen hohen Anforderungen einerseits und Erfüllungshoffnungen andererseits. Die Bedeutung der Selbsterfahrung und damit auch deren Stundenzahlen steigen stetig, da Lehrende und KandidatInnen von deren Wirkung überzeugt sind. Eine positive Wirkung hoher Stundenanzahlen an Selbsterfahrung ist bis jetzt jedoch nicht empirisch belegt.

Die psychotherapeutische Ausbildung unterliegt Rahmenbedingungen, die von der Gesetzgebung, den Fachspezifika und den jeweiligen Ausbildungseinrichtungen bestimmt werden. Das österreichische Gesetz gibt eine Mindeststundenzahl der Selbsterfahrung vor, die, meist verfahrensspezifisch untermauert, um ein Vielfaches aufgestockt sind.

Das Ziel der Studie liegt in der systematischen Konkretisierung dieser Wirkung, um Rückschlüsse auf deren Präventiv- Effekte, die Qualität der AbsolventInnen und für das Curriculum ziehen zu können.

Forschungsfragen

  • Gibt es signifikante Beweise für positive Wirkungen der Selbsterfahrung auf AusbildungskandidatInnen und/oder AbsolventInnen?
  • Welche Wirkung hat die Selbsterfahrung auf die zukünftigen PatientInnen?
  • Beweist sich die Selbsterfahrung als Präventivmaßnahme?
  • Gibt es unterschiedliche Potenzial und Fähigkeits-„Baselines“ (Voraussetzungen) der individuellen AusbildungskandidatInnen zu Anfang und während der Ausbildung, die einem vorgeschrieben Ausmaß an Selbsterfahrung innerhalb der jeweiligen Ausbildungen widersprechen?
  • Welche Wirkung hat Selbsterfahrung innerhalb der Ausbildung auf der individuellen Ebene?
     

Der Endbericht des Projektes steht Ihnen hier als Download zur Verfügung.

Endbericht
Stand: 24.09.2014

Projektleitung

Prof. Dr. Anton Leitner, MSc

Website: http://www.donau-uni.ac.at/psymed


ProjektmitarbeiterInnen

Prof. Dr. Silke Birgitta Gahleitner

Website: http://www.donau-uni.ac.at/psymed


Mag.a Dr.in Katharina Gerlich

Telefon: +43 (0)2732 893-2531 ~ Die 11.00-16.00
Fax: +43 (0)2732 893-4630
E-Mail: katharina.gerlich@donau-uni.ac.at
Website: http://www.donau-uni.ac.at/psymed
Adresse:
Donau-Universität Krems
Fakultät für Gesundheit und Medizin
Department für Psychotherapie und Biopsychosoziale Gesundheit
Dr.-Karl-Dorrek-Straße 30
3500 Krems an der Donau
Österreich


Heidemarie Hinterwallner, MA MA

Telefon: +43 (0)2732 893-2676 ~ Die 09.00 - 14.00
Fax: +43 (0)2732 893-4630
E-Mail: heidemarie.hinterwallner@donau-uni.ac.at
Website: http://www.donau-uni.ac.at/psymed
Adresse:
Donau-Universität Krems
Fakultät für Gesundheit und Medizin
Department für Psychotherapie und Biopsychosoziale Gesundheit
Dr.-Karl-Dorrek-Straße 30
3500 Krems an der Donau
Österreich


Mag.a Alexandra Koschier

Telefon: +43 (0)2732 893-2673 ~ Mo - Di 09.00 - 15.00
Fax: +43 (0)2732 893-4630
E-Mail: alexandra.koschier@donau-uni.ac.at
Website: http://www.donau-uni.ac.at/psymed
Adresse:
Donau-Universität Krems
Fakultät für Gesundheit und Medizin
Department für Psychotherapie und Biopsychosoziale Gesundheit
Dr.-Karl-Dorrek-Straße 30
3500 Krems an der Donau
Österreich


Mag. Gregor Liegl

Website: http://www.donau-uni.ac.at/psymed