Um den Bedingungen der therapeutischen Praxis gerecht zu werden, wurden spezifische Erhebungsinstrumente nach dem Stand der Forschungsliteratur entsprechend den Untersuchungszielen konzipiert. Diese sind der Therapeutenfragebogen, die Einschätzungsskalen allgemeiner Lebenszufriedenheit (enthalten im Therapiebeurteilungsbogen, im Patientenfragebogen und Angehörigenfragebogen), ein Instrument zur Erfassung sozialer Netzwerke (enthalten im Patientenfragebogen), Körperschemata zur Erfassung körperlicher Aspekte (enthalten im Patientenfragebogen) und ein Stundenbogen.
Bei der Auswertung kamen sowohl deskriptiv- als auch inferenzstatistische Methoden zum Einsatz. So wurden alle Prä-Post-Veränderungen wie in ähnlichen Studien (z.B. Scheidt et al., 1999; Peseschkian et al., 1999) durch Mittelwertvergleiche mit dem Wilcoxon-Test für gepaarte Stichproben auf Signifikanz überprüft (Bortz, 1999).
Am Abschluss der Studie steht eine subjektive und vergleichende Einschätzung des Therapieerfolges durch die Patienten, Therapeuten und Angehörigen des Patienten. Darüber hinaus werden indirekt mit der SCL-90-R ermittelten Veränderungen in der Symptomatik sowie die indirekt anhand des IIP-C berechneten Veränderungen im interpersonalen Verhalten präsentiert. Die mit den EAL erhobenen Lebenszufriedenheitsbereiche werden bezüglich der Veränderungen zum Behandlungsende wiederum aus den drei Perspektiven (Patient, Therapeut, Angehöriger) dargestellt. Das ehrgeizige Streben nach Perspektiventriangulation kann durch diese weitgefasste Studie somit als bestens erfüllt gelten.
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