Usability Labor am Zentrum für Kognition, Information und Management |
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Der Schwerpunkt des Forschungsbereichs am Zentrum für Kognition, Information und Management (KIM) liegt in der Gestaltung von Information und Informationstechnologie, um Menschen im Umgang mit komplexen Aufgaben und Zielsetzungen in unterschiedlichen Kontexten zu unterstützen sowie deren intuitives Verständnis zu fördern.
Usability und User Experience sind die Schlüsselfaktoren für die Gestaltung von Systemen. Die Qualität von Produkten wird unter anderem durch die einfache und intuitive Bedienbarkeit und Verständlichkeit definiert, seien dies Informationen an sich, (grafische) User-Interfaces, technische Geräte oder spezifische Services. In der Norm ISO 9241 wird „Usability“ als Unterstützung von AnwenderInnen definiert:
- Effektivität: Kann die Aufgabe gelöst werden? Ist das Ergebnis zufriedenstellend?
- Effizienz: Wie hoch ist der Zeitaufwand für das Erledigen einer Aufgabe, steht es im richtigen Maß zum Ergebnis?
- Zufriedenheit: Macht es Spaß mit dem System zu arbeiten? Verbessert das Produkt die "User Experience"?
Für diesen Zweck werden laufend Personen gesucht, die neue technische Entwicklungen und interaktive Prototypen auf ihre Benutzerfreundlichkeit hin testen. Zum Anmeldeformular.
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Equipment und Infrastruktur
Das Usability Labor der Donau-Universität Krems besteht aus zwei Bereichen: Einem Versuchsraum mit 35 m² und einem angrenzenden Beobachtungsraum. Ein Einwegspiegel ermöglicht das durchgehende Monitoring der Versuchsdurchführung aus dem Beobachtungsraum. Der Versuchsraum kann flexibel eingerichtet werden und erlaubt die Installation von unterschiedlichsten konkreten Versuchsanordnungen. Die Mess- und Beobachtungsdaten laufen im Beobachtungsraum zusammen und werden dort softwareunterstützt analysiert und ausgewertet. Für Untersuchungen und Analysen im Feld steht ein mobiles Labor zur Verfügung.
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Technische Ausstattung des Labors
- Video- und Audioanlage
Der Versuchsraum ist mit stufenlos schwenkbaren Kameras sowie einer Audioanlage ausgestattet. Damit lassen sich vom Beobachtungsraum aus alle experimentellen Prozesse im Detail beobachten und in Bild und Ton aufzeichnen.
- Biofeedbackanlage
Mittels einer Biofeedbackanlage können zusätzlich biometrische Daten der Testpersonen (Herzschlag, Hautwiderstand, u.a.) erhoben werden. Für Softwareanalysen und Untersuchungen im Umgang mit dem Computer werden Bild und Ton des Versuchsmonitors aus dem Versuchsraum in den Beobachtungsraum übertragen. Es kann damit jede Aktion der Testperson am Computer (Mausbewegungen, Tastatureingaben, etc.) in Echtzeit beobachtet und für weitere Analysen aufgezeichnet werden.
- Eyetracker
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Des weiteren verfügt das Labor über eine Anlage zur Aufzeichnung von Blickbewegungen, einen sogenannten „Eyetracker“. Dieses Gerät ermöglicht es den genauen Pfad der Blickbewegungen sowie die Blickdauer auf einzelne Punkte zu messen und sichtbar zu machen. Das Eyetracking-System kann sowohl im Labor als auch mobil im Feld eingesetzt werden.
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Referenzen |


Das Usability-Labor und der Ansatz des User-Centred-Design kamen unter anderem bereits in folgenden Projekten zum Einsatz:
Projekt VIENA | Projekt INNOMAT | Projekt DISCō | Projekt INSAFETY | Projekt SITCOM
Informationen und Kontakt: |
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