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Univ.-Prof.Dr. habil. Oliver Grau |
Prof. Dr. Oliver Grau ist Inhaber des ersten Lehrstuhls für Bildwissenschaften im deutschen Sprachraum. Zahlreiche Vorträge und Auszeichnungen, bislang in 12 Sprachen übersetzt. Sein Buch zur Entwicklung von Medienkunst und Immerson Virtual Art: From Illusion to Immersion, MIT-Press 2003, erhielt über 50 Fachrezensionen und wurde bislang über 500 Mal in wissenschaftlichen Publikationen zitiert. Weitere Bücher: Mediale Emotionen (Fischer 2005), MediaArtHistories (MIT-Press 2007), Imagery in the the 21st Century (MIT-Press 2011). Forschungsschwerpunkte konzentrieren sich auf die Geschichte und Theorie von Medienkunst, Immersion und Emotionen sowie auf die Geschichte, Idee und Kultur von Telepresence und Artificial Intelligence, sowie die Entwicklung von Bild- und Videodatenbanken. Und neue Analysetools für die Geisteswissenschaften.
Weltweit bislang über 230 eingeladene Vorträge und Keynotes auf allen Kontinenten: u.a. in StanfordU, Berkeley, University of Westminster, Hong Kong CityU, Sorbonne, Freie Universität Berlin, University Melbourne, G20 Wirtschaftsgipfel Seoul, Louvre, Kulturprogramm Olympische Spiele Beijing/Tsinghua University, Georgia Tech, New School NY, Whitney Museum, Charkov National U, National Museum Brasilia, U Sao Paolo, Damaskus University, YonseiU Seoul, Art Center Garage Moskau, Warburg Haus Hamburg, Ars Electronica, Transmediale, DEAF, ISEA, CIHA, Herzog August Bib. Wolfenbüttel, UC London, Haus der Kulturen der Welt Berlin, Millenium Museum Beijing, National U. Singapore, Universität Heidelberg, Chuo U. Tokio, Ann Arbour, Universidad Nacional de Colombia, "Nobelpreisträger Vortragszyklus" POSTECH, York U Toronto, ÖNB Wien, UBC Vancouver, Goethe Buenos Aires, National U. Bogota, Moderna Museet Stockholm, Chicago Arts Inst., Akademie der Künste Berlin, ARCO Madrid, DukeU uvm. Seit 1996 werden die eingeladenen Vortragsreisen regelmäßig durch das Goethe Institut co-finanziert und multipliziert, seit 2006 zudem durch das Austrian Culture Forum.
Grau entwickelte neue wissenschaftliche Digitale Arbeitsinstrumente für die Geisteswissenschaften/Humanities, so leitete Grau das Projekt Immersive Kunst der Deutschen Forschungsgemeinschaft, dessen Team seit 1998 die erste internationale Datenbank für Digitale Kunst (www.virtualart.at) entwickelte, die nun der Donau-Universität Krems fortgeführt wird.
Weiterhin entwickelte er die Datenbank der Graphischen Sammlung Göttweig, Österreich´s größte private graphische Sammlung, die 30.000 Druckgrafiken von Dürer bis Klimt beinhaltet (www.gssg.at). Maßgeblich war er für die Entwicklung der internationalen Masterprogramme MediaArtHistories, MA, Crossmedia, MSc und Bildwissenschaften, MA verantwortlich.
Von 1998 - 2005 lehrte Grau an der Humboldt Universität Berlin und war als Professor bei verschiedenen internationalen Universitäten tätig. Er fungiert als Beirat internationaler Fachzeitschriften und Institute (siehe unten) und wurde zum Mitglied der Young Academy der Berlin-Brandenburger Akademie der Wissenschaften und der Leopoldina gewählt. Grau ist Gründungsdirektor von Refresh! First International Conference Series on the Histories of Media Art, Science, and Technology, Banff 2005, Berlin 2007, Melbourne 2009, Liverpool 2011, Riga 2013 (www.mediaarthistory.org).
Presseberichte zur Forschung von Prof. Dr. Oliver Grau erschienen u.a. in: Der Standard, Frankfurter Allgemeinen Zeitung, NÖN, Politica, Die Presse, Page, The Art Book, Focus, Kurier, MUTE, Springerin, Neue Züricher Zeitung, ORF, Radio Krakow, Art China, Svenska Dagbladet, Art Papers, Umelec, Nature, Scientific American, Konstperspektiv, WIRED, Der Tagesspiegel, Netzeitung, Süddeutsche Zeitung, Bremer Nachrichten, Stuttgarter Zeitung, Berliner Zeitung, Wall Street Journal, Bayrischer Rundfunk, Deutschlandfunk, Sender Freies Berlin, Estadao, VISUALIDADES.
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