Beschreibung

Die Knappheit an Arbeitskräften stellt für viele Unternehmen in industrialisierten Ländern eine der größten aktuellen Herausforderungen dar. Schwierigkeiten bei der Rekrutierung und in Folge der langfristigen Bindung von Arbeitskräften an das Unternehmen betreffen zunehmend alle Branchen und Qualifikationsniveaus – so auch die voestalpine Rail Technology GmbH. Besonders betroffen sind Arbeitsbereiche mit geringen Qualifikationsanforderungen bzw. angelernte Tätigkeiten – im Falle der voestalpine Rail Technology GmbH sind dies etwa Arbeitsbereiche, die mit dem Handling der Schienenprodukte befasst sind und geprägt sind von Schichtbetrieb, Außenarbeiten unter allen Wetterbedingungen, körperlicher Anstrengung und Verletzungsrisiko. Als Reaktion auf den sich verstärkenden Arbeitskräftemangel und in Vorausschau auf daraus resultierende zukünftige Produktionsengpässe versucht das Unternehmen nun verstärkt, Arbeitskräfte mit Migrationshintergrund anzusprechen, einzustellen und ins Unternehmen zu integrieren – insbesondere auch aus nicht-traditionellen Herkunftsregionen sowie auch Asylwerber. Erste Erfahrungen haben gezeigt, dass die langfristige Eingliederung und Bindung dieser Arbeitskräfte spezifische Herausforderungen mit sich bringt, zudem haben sich in der Zusammenarbeit mit der Stammbelegschaft Akzeptanz- und Kooperationsprobleme ergeben, deren Reduktion für die Erfüllung der Unternehmensziele förderlich wäre. Eine weitere Rolle spielt das ländlich strukturierte Umfeld der Region Leoben-Donawitz, das für Neuankömmlinge Einschränkungen und Herausforderungen mit sich bringt.

Details

Projektzeitraum 15.08.2023 - 15.04.2024
Fördergeber Unternehmen
Department

Department für Migration und Globalisierung

Zentrum für Migrations- und Globalisierungsforschung

Projekt­verantwortung (Universität für Weiterbildung Krems) Mag. Friedrich Altenburg, MSc
Zum Anfang der Seite