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Alumni-Tag 2011
„Überfordert uns die Wissensgesellschaft?“ fragten die Veranstalter des sechsten Alumni-Treffens am 17. September 2011 am Campus Krems. Das Thema Wissens- und Informationsgesellschaft wurde heftig diskutiert. Rund 100 Ehemalige fanden sich in Krems ein, um bei Workshops, einem World Café zum Thema „Stress und Burn-Out“, der Diskussionsreihe „Blue Hour“ und dem Wirtschaftskabarett mit Otmar Kastner, Diskussion, Austausch und Unterhaltung zu genießen.
In lebenslanges Lernen investieren
Bei der Begrüßung der Alumni in Anwesenheit der Kremser Bürgermeisterin Ingeborg Rinke betonte der Rektor der Donau-Universität Krems, Univ.-Prof. Dr. Jürgen Willer, es lohne sich, in Bildung zu investieren und sich damit den Herausforderungen der Wissensgesellschaft zu stellen, so wie es beispielgebend die Studierenden der Donau-Universität Krems lebten. „Daher nehmen wir auch die Kontaktpflege mit unseren ehemaligen Studierenden sehr ernst. Zum einen, weil Netzwerke heute unverzichtbar sind, zum anderen, weil wir auf die Erfahrungen unserer AbsolventInnen in den verschiedensten Berufsfeldern nicht verzichten wollen“, sagte der Rektor beim Alumni-Tag in Krems.

Ziele definieren, ganzheitlich handeln
Prokurist Michael Würzelberger, der bei Raiffeisen Informatics den Bereich Interne Services leitet, betonte bei seinem Eröffnungsvortrag über die betriebliche Dimension der Wissensgesellschaft, dass es gelte zunächst konkrete Ziele abzustecken, um Wissensmanagement erfolgreich zu etablieren. „Der 360-Grad-Blick wird irgendwann überfordern.“ Das heiße aber nicht, dass Wissensorganisation nicht ganzheitlich gedacht werde müsse, so Würzelberger. „Von der strategischen Ausrichtung bis hin zum individuellen Arbeitsplatz entstehen neue Rahmenbedingungen, Strukturen und Chancen für betriebliche Wertschöpfung.“
Worldcafé Unterlagen zum Downloaden |
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