Kunst im öffentlichen Raum |
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Gerda Lampalzer |
| Medieninstallation "Translation" (2008) |
| Altbau, 2. Stock, Foyer im Mitteltrakt |
Inspirierende Idee für das Projekt TRANSLATION war die Vorstellung, dass in jeder Sprache eine andere verborgen sein könnte. Zur Überprüfung dieser Möglichkeit wurden vier Personen in ihren Muttersprachen (russisch, japanisch, spanisch, englisch) mit Video aufgenommen, die Passagen in kleinste Einheiten zerlegt und wieder neu zusammengesetzt. Das Ergebnis waren deutsche Texte mit völlig neuer Bedeutung. Diese nun künstlichen Texte wurden zu einer vierkanaligen Installation choreografiert. Der Rhythmus folgt dabei eher musikalischen als semantischen Gesetzen, wodurch sich eine surreale Poesie ergibt, in der auch das utopische Moment des Verfahrens liegt: Das Spiel mit einer universalen Sprache, mit der Relativität bedeutungsvollen Sprechens. |
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Heinz Gappmayr |
| Licht-Installation (2004/2007) |
| Altbau, Stiegenaufgang im Mitteltrakt |
Die Leuchtstoffröhren-Installation zieht sich durch den gesamten Stiegenaufgang im Mitteltrakt des Altbaus. Gewählt wurde eine logische Struktur, die sofort zu erfassen ist, sich zugleich aber auf elementare und universelle Aspekte der Wahrnehmung bezieht. |
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Katharina Grosse |
| Wandmalerei Stiegenhaus (2006) |
| Altbau, Stiegenaufgang im Osttrakt |
Ende August 2006 entstand an der Donau-Universität Krems ein neues Kunstwerk im Stiegenaufgang des Osttrakts. Wie bei früheren Installationen arbeitete die Malerin Katharina Grosse mit schillernden Acrylfarben, die sie mit einer Pistole aufsprüht. Wie ein Strom von Flüssigkeit scheint die Farbe vom Dach in den Keller zu fließen. Durch den Kontrast von bemalter und weißer Wandfläche ist dieses Werk das ideale Gegenstück zur Verkleidung des Stiegenhauses im Westtrakt. |
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Peter Kogler/Marcus Geiger |
| Wandinstallation Stiegenhaus (2000) |
| Altbau, Stiegenaufgang im Westtrakt |
Die Wandinstallation im Westtrakt der Donau-Universität Krems realisierten Peter Kogler und Marcus Geiger im Zusammenhang mit der Eröffnung der Abteilung für Kulturwissenschaften. Sie besteht aus dem "Motiv" der Blase als biomorpher Form, die sich labyrinthisch durch den gesamten Stiegenhausraum zieht. Die Installation ist in Korrespondenz mit der Stiegenhausinstallation von Peter Kogler in der Kunsthalle Krems zu sehen. |
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Dara Birnbaum |
| Wandinstallation: "Damnation of Faust" (1984) |
| Altbau, 1. Stock, Foyer im Mitteltrakt |
Die Wandinstallation Damnation of Faust der New Yorker Medienkünstlerin im Mitteltrakt (Foyer, 1.Stock) hinterfragt und verfremdet alltägliche Bilder und nähert sich über die Beschäftigung mit dem Faust-Mythos unseren Vorstellungen von verlorener Unschuld. Dara Birnbaum befasst sich konsequent mit den Ausdrucksformen und Wirkungsweisen von Massenmedien und der Darstellung von Frauen in diesem Bereich. |
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Günter Wolfsberger |
| Kinetischer Brunnen: "Lisboa" (2000) |
| Altbau, Foyer im Erdgeschoss |
Der interaktive Kinetische Brunnen, der 1998 auf der Weltausstellung in Lissabon präsentiert wurde, liegt im Eingangsbereich der Universität. Er nützt das Zusammenspiel von Luft und Wasser und wird von Passanten aktiviert. Sobald man sich dem Brunnen nähert, versetzt ein versteckter Mechanismus das Wasser in Schwingungen. Die Installation soll Vorbeigehende zu einem Augenblick der Entspannung einladen, ähnlich wie bewegtes Wasser am Ufer eines Baches. |
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Iris Andraschek/Hubert Lobnig |
| Life between Buildings – Lebensbaum und Kalaschnikow (2005) |
| Forum Campus Krems (zwischen Alt- und Neubau) |
Am Forum Campus Krems, dem zentralen Platz des Geländes, wurden nach historischen und aktuellen Vorlagen 21 Teppiche in den Beton und Rasen intarsiert. Sie sind in Mosaiktechnik gefertigt und bestehen aus 1,2 Millionen Steinchen. Damit werden imaginäre, kommunikative Orte geschaffen, die das Forum strukturieren und einladen, es als Treffpunkt und Aufenthaltsort zu benützen. |
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Peanutz Architekten |
| LOOPs (2005) |
| Haupteingang Altbau |
Die "Peanutz Architekten" aus Berlin gingen bei der Gestaltung des Haupteingangs der Universität von bandartige Strukturen aus. Neue Bänder wurden hinzugefügt, zu einem 18 Meter hohen Zeichen aufgerollt und mit einer Wasserfläche verbunden. Diese Methode entstammt dem zentralen Werkbegriff der Künstler, dem „Tuning“. Das Werk soll die bestehenden Codierungen des Ortes aufbrechen und „semantisch reloaden“. |
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