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eEducation

Einsatz von Technologien und Web2.0-Anwendungen

Ein wichtiges Ziel des Lehrganges eEducation ist der kritisch reflektierte Umgang mit verschiedenen Bildungstechnologien bei der Planung und Umsetzung von mediengestützten Lernszenarien. Deshalb verschmelzen bei diesem Studium phasenweise Inhalt und Methode, d.h. die Studierenden lernen verschiedenste bildungstechnologische Systeme zunächst aus dem Blickwinkel von Lernenden kennen, um in einem zweiten Schritt deren Potential für die Gestaltung von Lehr-/Lernprozessen im eigenen beruflichen Umfeld einschätzen zu können. Aus diesem Grund kommen über die gesamte Studiendauer verschiedene Systeme und Softwarearten zum Einsatz, wobei das Department für Interaktive Medien und Bildungstechnologien bewusst den Schwerpunkt auf Open-Source-Software setzt, d.h. auf Produkte, die unter einer kostenlosen Lizenz verwendet werden dürfen.

Überblick über die wichtigsten Bildungstechnologien:

 Lernplattform Moodle

 

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Moodle ist ein weltweit verbreitetes, klassisches Learning Management System (LMS). Moodle wird einerseits zur Organisation des Lehrganges eingesetzt, andererseits in einzelnen Kursen zur Gestaltung der Lehr-/Lernprozesse.
   
 E-Portfolio-Software Mahara Mahara
Das Konzept des elektronischen Portfolios basiert auf reformpädagogischen Ansätzen und verbindet mehrere Zielsetzungen in einem Werkzeug. Es dient zur begleitenden Reflexion des eigenen Lernprozesses sowie zur Vorlage gesammelter Lernprodukte und Kompetenznachweise zur Prüfung. Die Plattform Mahara steht den Absolventen und Absolventinnen des Lehrgangs auch nach Ende des Studiums zur Verfügung, somit kann das E-Portfolio auch als digitales Bewerbungsportfolio eingesetzt werden.
   

 Kollaborationsplattform MediaWiki  

 

Tuts Logo
MediaWiki ist eine Open-Source-Software, die u.a. dem Online-Lexikon Wikipedia zugrunde liegt, und wird im Studiengang immer dann eingesetzt, wenn unmittelbare Kollaboration zu bestimmten Themen in Kleingruppen stattfindet. Dabei werden zwei Plattformen eingesetzt: ein öffentlich zugängliches Wiki zur Präsentation von studentischen Arbeiten im Sinne der Open-Access-Bewegung sowie ein internes Wiki, das nur innerhalb des Lehrganges zugänglich ist.
   
 Projektmanagement-Plattform Web2Project Web2project
Web2Project ist eine kostenlose, webbasierte Projektmanagementsoftware, die zur Unterstützung während der Projektarbeit im 3. Semester eingesetzt wird.
   
Diverse Web2.0- Applikationen Web20
Web2.0-Anwendungen, insbesondere verschiedene Formen von Social Software sind nicht nur als nützliche Tools zu sehen, sondern versprechen auch ein hohes Potential hinsichtlich der Unterstützung von Lehr-/Lernprozessen. Verschiedene Beispiele davon werden im Rahmen des Studiums eingesetzt, so z.B. Social Bookmarker oder Online-Mindmapping-Software.
   

 Literaturverwaltungs-Software Zotero

 

Zotero Logo
Beim Verfassen einer wissenschaftlichen Arbeit sind das Recherchieren, Verwalten und korrekte Zitieren von Literaturquellen wichtige Grundfertigkeiten. Softwaregestützt ergeben sich zahlreiche Vorteile, die insbesondere beim Verfassen der Master Thesis zum Tragen kommen. Zotero steht als kostenloses Plugin für mehrere gängige Browser zur Verfügung und kann in Verbindung mit verschiedenen Textverarbeitungssystemen eingesetzt werden.

 

Lehr-/Lernmethode

"E-Learning" ist nicht nur zentrales Thema des Lehrganges, sondern wird auch zur Methode: die einzelnen Module werden im Blended-Learning-Modus angeboten, der einen sinnvollen Mix aus Präsenzphasen, Selbststudium und betreutem Online-Lernen vorsieht.

Die Online-Phasen werden über eine Lernplattform begleitet, die gleichzeitig als organisatorische „Schaltzentrale“ des Lehrgangsmanagements dient. Für die einzelnen Module werden didaktisch-methodische Konzepte ausgearbeitet, die optimal zum dargebotenen Inhalt und zu den Zielen des Moduls passen.

Der Ablauf eines solchen Moduls sieht prototypisch folgendermaßen aus:
1. Online-Start mit Bereitstellung der relevanten Literatur und konkreten Fragestellungen dazu
2. Beantwortung der Fragen in der Lerngruppe in einem moderierten Diskussionsforum
3. Inhaltliche Inputs sowie intensiver Erfahrungsaustausch und Diskussion während des Präsenztages
4. Nachbereitung der Präsenz mit konkreten Arbeitsaufträgen (Einzelarbeit oder Gruppenarbeit)
5. Erstellung eines eigenen „Lernprodukts“ und Abgabe bei der Modulleitung
6. Feedback und Abschlussbeurteilung
Beispiel für ein Modul mit einem Präsenztag (3 ECTS-Punkte):
Modulablauf Master eEducation - Blended-Learning-Modus

Leistungsbeurteilung und Kompetenzentwicklung

In Zusammenarbeit mit den jeweiligen Vortragenden-Teams werden didaktisch-methodische Konzepte ausgearbeitet, die optimal zu Inhalt und Zielen des Moduls passen und sich an einer sechsstufigen kognitiven Lernzieltaxonomie orientieren (Erinnern, Verstehen, Anwenden, Analysieren, Evaluieren, Kreieren). Angeregt durch abwechslungsreiche Aufgabenstellungen online und in Präsenz-Workshops erstellen die Studierenden allein und in Kollaboration verschiedenste multimediale „Lernprodukte“ für ihr elektronisches Portfolio und dokumentieren so – unterstützt durch Feedback von Tutoren, Tutorinnen und „Peers“ – ihren individuellen Lernfortschritt, wobei die Reflexion des eigenen Handelns in der beruflichen Praxis ein zentrales Element darstellt.