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Kunst- und Kulturmanagement Filmschaffende als Ein-Personen-Unternehmen

Filmschaffende als Ein-Personen-Unternehmen

Einpersonenunternehmen
Um als Filmschaffender erfolgreich zu sein, bedarf es neben künstlerischer und technischer Fähigkeiten auch der Professionalität im geschäftlichen Umfeld. Dabei haben sich die Anforderungen in den letzten Jahren wesentlich geändert. Fixe Anstellungsverhältnisse sind seltene Ausnahmen geworden. Filmschaffende arbeiten als Kleinunternehmern, allenfalls projektbezogen und somit zeitlich befristet in einem Anstellungsverhältnis.
Filmschaffende sind heute Ein-Personen-Unternehmen, die sich durch hohe Flexibilität, irreguläre Arbeitszeiten, Mobilität aber auch durch außerordentlich hohe Motivation auszeichnen. Als EPUs müssen sie das volle Risiko von Marktsituation und Auftragslage abfangen. Dazu kommt, daß viele Filmschaffende einen kreativen (Ausbildungs-) Hintergrund haben und daher für den wirtschaftlichen Überlebenskampf nur unzureichend vorbereitet sind.
Ein weiteres Merkmal der heutigen Situation ist, dass sich die früher klaren Grenzen der klassischen Filmproduktion zu den umliegenden Gebieten der Creative Industries oder dem digitalen Umfeld aufzulösen beginnen.
Das Studienzentrum für Film an der Donau-Universität Krems widmet sich gemeinsam mit EU XXL FILM in diesem Kurzseminar diesem neuen Umfeld.
Vortragende Dr. Harald Karl
Dr. Gertraud Leimüller
Bruno Pudschedl
Mag. Barbara Weissenbeck
Mag. Marie-Theres Zirm
Sprache Deutsch
Dauer 2 Tage
Teilnahmegebühr EUR 250,00
(begrenzte Teilnehmerzahl)
Veranstaltungsort Donau-Universität Krems
Veranstalter Department für Kunst- und Bildwissenschaften
EU-XXL
Information und Anmeldung Karin Bachmayer
Telefon: +43 (0)2732 893-2555,  Fax: +43 (0)2732 893-4555
E-Mail: karin.bachmayer@donau-uni.ac.at

Das Seminar behandelt folgende Fragestellungen:
Wie können erfolgversprechende Strategien für dieses verschärfte Business-Szenario entwickelt werden?
Welche Strategien erscheinen zielführend?
Wie können Aufträge akquiriert werden?
Ist das kooperative Arbeiten in Netzwerken ein möglicher Schlüssel?
Wie sehen die rechtlichen Rahmenbedingungen aus?
Welche sozialversicherungsrechtlichen Absicherungsmöglichkeiten bestehen?
Welche Institutionen sind für EPUs zuständig?
Welche Fördermöglichkeiten außerhalb der Filmförderung bestehen für Kreative?

Individuelle und brauchbare Antworten auf diese Fragestellungen sind für Filmschaffende eine unabdingbare Notwendigkeit geworden, um mit dem kreativen und technischen Know-how ein angemessenes Einkommen zu generieren. Filmschaffende und Experten aus den Fachgebieten gehen in Vorträgen, Diskussionen und Case Studies auf die Suche nach Lösungen und positiven Ansatzpunkten für eine zukünftige Entwicklung.