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Die internen und externen Arbeitsabläufe mit analogem Material sind gut durchdacht. Die Integration von digitalen Bilddaten wird möglich sein, jedoch sind erhebliche Änderungen vorherzusehen.
Effizientere Kapazitätsauslastung ohne Investitionsfolgen können durch die vermehrte und vertiefte Nutzung des bestehenden Bilddatenbanksystems erreicht werden. Für eine längerfristige Effizienzsteigerung der Ablaufprozesse ist eine Konsolidierung der firmeninternen Abläufe unumgänglich. Dies kann nur mit einem modernen Warenwirtschaftssystem oder mit einer neuen umfangreichen Bilddatenbanklösung erreicht werden. Zielsetzung dabei ist eine Integration von Kundenkontakten, Objektinformationen, Auftragsübersichten, Offerten und Rechnungen. Dazu kommt, dass die angestrebte Lösung des Flugplans und ein zusätzliches Archivsystems für Zeitungsinformationen integriert werden müssen. Die Kostenanalyse der Digitalisierung zeigt auf, dass es sich beim momentanen Umfang der Scanaufträge nicht lohnt, einen eigenen High-End-Scanner anzuschaffen. Die Analyse der Outputproduktion zeigt jedoch, dass sich die Investition für den C-Print Ersatz schnell amortisieren würde. Es werden im Folgeprojekt noch weitere Bewährungsproben für die favorisierten Lösungen folgen müssen, damit ein reibungsloser Betrieb gewährleistet werden kann. Je nach Entscheidung soll der entsprechende C-Printersatz auch noch auf seine Langzeitbeständigkeit untersucht werden. Der letzte Teil des Projektes, die Evaluierung einer digitalen Kamerakonfiguration, wurde ebenfalls positiv abgeschlossen. Alle getesteten Kameras und Digital Backs sind auch im überwachten Luftraum (Kontrollzonen wie CTRs, TMA etc.), wo Transponderpflicht besteht, einsetzbar. Die Qualität der digitalen Datensätze überragt jene der analog erzeugten bei Weitem. Während der Tests wurden aber auch Probleme sichtbar. Da im Helikopter immer Platznot herrscht und sehr schell gearbeitet werden muss, hat die Bedienung bzw. die Bedienungssicherheit der Kamera und des digitalen Kamerarückteiles eine übergeordnete Bedeutung. Dazu zählt auch die Stromabhängigkeit, welche bei den getesteten Digibacks extrem hoch ist. Hier werden Möglichkeiten erarbeitet werden müssen, wie die evaluierte Kamera direkt aus dem Bordstromnetz des Helikopters versorgt werden kann. Erst nach diesen Kriterien erfolgt eine Beurteilung der Datenqualität. Diese wird in erster Linie von der Software, in der die RAW-Daten entwickelt werden, geprägt. Hier stellte sich heraus, dass das zentrale Problem beim Weissabgleich liegt. Die Resultate mit automatischen Softwarefunktionen ergeben je nach Motiv sehr unterschiedliche Ergebnisse, welche nicht als natürlich wahrgenommen werden. Ansprechende Ergebnisse konnten nur manuell erzeugt werden. Im Mittelpunkt des Folgeprojektes wird die Umsetzung eines effizienten und sicheren Workflows der digitalen Daten stehen welche die Langzeitarchivierung dieser Zeitdokumente ermöglicht.
Weitere Informationen oder Details zum Projekt erhalten Sie beim Projektleiter oder beim Auftraggeber.
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