DEUTSCH
Bildwissenschaften und Medienkunst Bildwissenschaft, MA Aufbau / Inhalte Zeitplan TeilnehmerInnen Master Thesen Studienort Göttweig Bewerbung / Zulassung Stipendien Finanzierungsmöglichkeiten Studierendenprojekte

Bildwissenschaft, MA

Zentrum Bildwissenschaft H _nde
Praxisbezug ist eine der wesentlichen Grundprinzipien des Lehrangebots am Zentrum für Bildwissenschaften. Neben der intensiven Auseinandersetzung mit Fallstudien, praxisbezogenen Einzel- und Gruppenarbeiten und der Vermittlung von praxisnahen Lösungsmodellen durch anerkannte FachexpertInnen wird dieser Anspruch vor allem auch durch ein Praxisprojekt erfüllt, das die Studierenden im zweiten Semester umsetzen. Die inhaltliche Ausrichtung des Projekts richtet sich nach dem gewählten Programm des zweiten Semesters (Ausstellungsdesign und -management, Digitales Sammlungsmanagement, Image & Science oder MediaArtHistories Practice).

Studierendenprojekte des 1. Jahrgangs aus dem Bereich Digitales Sammlungsmanagement

PICup Concept

PICup ist eine Bildagentur aus Mondsee, für die es gilt im Rahmen dieses Projektes eine Marketing-Strategie, ein technisches Konzept und die Grundlagen für den Betrieb einer Bildagentur zu entwickeln. Hauptziel ist die Entwicklung einer zielgruppengerechten und zukunftsorientierten Markt-Positionierung von PICup.

Ziel des Projektes ist die Erfassung und Digitalisierung einer privaten Kunstsammlung in Bozen/Südtirol. Der Schwerpunkt der Sammlung liegt auf dem Gebiet der Tiroler Kunst.

DATAMUSEUM

Bei der Projektarbeit DATAMUSEUM handelt es sich um ein Projekt, das im Grazer Kindermuseum FRida & FrED umgesetzt wird. Das Museum versteht sich als prozessorientierte Bildungseinrichtung in der Ausstellungen, Workshops und Projekte mit Kindern und für Kinder umgesetzt werden. Dies stellt auch einen besonderen Anspruch an die Sammlung und die Dokumentation der Museumsbestände dar.

Fotosammlung Lachmann

Der Bestand "Bild 194 Fotosammlung Hans Lachmann" wurde in den Jahren 1997-2001 vom Bundesarchiv Koblenz erworben. Er umfasst eine Auswahl von 1000 Motiven (s/w KB-Negative nebst dazugehörigen Positiven) aus dem Gesamtoeuvre des Pressefotografen Hans Lachmann, der während des 2. Weltkrieges als Bildberichter der PK 693 (Propagandakompanie) und ab 1950 für die Evangelische Kirche tätig war. Sein fotografisches Werk dokumentiert den Aufbau der Kirche in der Nachkriegszeit, das Engagement der Diakonie, die Ökumene, etc., aber auch alltägliche Themen wie Erster Schultag, Straßenszenen, Seifenkistenrennen, u.ä. Im Rahmen des Projektes soll die Fotosammlung digital aufgearbeitet werden.

Unter dem Titel „bit – brixen in time“ soll vorwiegend privates Bildmaterial aus der jüngeren Zeitgeschichte der Stadt Brixen in einer Fotosammlung zusammengeführt werden.

Die Porzellankünstlerin Gundi Dietz ist im Besitz von annähernd 1000 Abbildungen ihrer Werke, die teils aus Diamaterial, teils aus Negativen und Abzügen bestehen. Da Publikationen, Vorträge und Kommunikation über das Internet das rasche Auffinden des vorhandenen Materials verlangen, und Anfragen von GaleristInnen und SammlerInnen nachgekomen werden muss, soll im Rahmen des Projektes ein digitales Sammlungsmanagement-System implementiert werden, um den leichten Zugriff auf die Bilder zu ermöglichen.

Anhand der Fotosammlung des Österreichischen Filmmuseums Wien wird der Versuch unternommen, den vorhandenen Bestand an fotografischen Abzügen unterschiedlichster Provenienz in sinnhaft beschreibende Gruppen zu kategorisieren. Neben dem Erstellen eines Kataloges, als Vorschlag für eine spezifischere Differenzierung der Materialien in Hinsicht auf Materialbeschaffenheit und Typus (z.B. Pressebilder, Studiophotographie,...), wird die Überlegung angestellt, inwiefern der Inhalt (Content) der Motive mittels Thesaurus, Schlagwortketten, Volltextsuche oder Mischformen am effizientesten verschlagwortet werden kann.

FLuXuS ART– ARCHIV

Im Rahmen des Projektes wird ein Teil der Privatsammlung eines Kunstkollektors (mit Schwerpunkt Fluxus-Kunst) erschlossen, eine passende und benutzerfreundliche Bildmanagement-Software eroiert und etwaige Finanzierungsmöglichkeiten für die Verfassung einer Publikation ausgelotet.

EFA – EthnoFotoAustria

Das Projekt EFA – EthnoFotoAustria soll in seiner ersten Phase dazu dienen, ein Standard-Tool zu entwickeln, mit dessen Hilfe ein Verzeichnis historisch-ethnografischer Fotografien in Österreich erstellt werden kann. Dieses könnte dazu beitragen den interkulturellen sowie interdisziplinären Diskurs über Fotografie zu intensivieren.

Das Projekt erfolgt als Kooperationsprojekt der Arbeitsinitiative Bezirk Feldkirch (ABF) mit der Vorarlberger Landesbibliothek (VLB). Die Projektleiterin stellt der Vorarlberger Landesbibliothek ihre Arbeitskraft für eine Bestandsanalyse und ein Workflowkonzept zur Digitalisierung zur Verfügung.

Luftbildarchiv Flying Camera: Quo Vadis?

Im Rahmen des Projektes wird ermittelt, ob sich eine hochauflösende Digitalisierung und eventuell ein Inhouse Printing für ein spezifisches Luftbildarchiv rechnet. Im Zusammenhang mit einer intensiven Workflow-Analyse sollen dazu die Möglichkeiten und Grenzen der digitalen Luftbildfotografie geprüft und verschiedene Digitalkameras getestet werden.

PAULINUM DA CAPO

Das Bischöfliche Gymnasium Paulinum in Schwaz / Tirol besitzt einen Bestand von ca. 28 Fotoalben aus der Zeit vor 1980, welche die Geschichte des Hauses seit der Gründung 1926, darunter v. a. die Zwischenkriegs-, Nachkriegszeit sowie die 1970er Jahre dokumentieren. Die enthaltenen Fotografien (über 2000 Stück!) bilden als z. T. „offizielle“ Dokumentationen, meist jedoch als spontan entstandene Bilder des Alltagslebens eine wertvolle Quelle zur Mikrohistorie einer Region bzw. zum Leben ganzer Generationen von Absolventen dieses traditionsreichen Tiroler Gymnasiums bzw. Internats.

Sesselsehen

Das Projekt beinhaltet die Präsentation der Sitzmöbel der Sammlung Spalt an der Kunstuniversität Linz. Dabei handelt es sich um eine Sammlung von ca. 114 Objekten aus der Zeit zwischen 1800 und 1995, begründet von einem Wiener Architekten. Ziel ist es, ein Konzept für eine webbasierte, virtuelle Präsentation der Sitzmöbel in mindestens zweidimensionaler Ansicht zu erarbeiten und diese exemplarisch umzusetzen.

Der Projektauftrag beinhaltet den Relaunch der Webseite des Instituts für Kunstgeschichte der Universität Bern, die Entwicklung eines optimierten Datenmanagements für den Datenfluss auf der Webseite, sowie eine visuelle Angleichung der Webseite an das neue Corporate Design der Universität Bern.

Natur Dia Digital

Im Rahmen des Projektes wird exemplarisch eine private Fotosammlung mit Schwerpunkt Naturfotografie aufgearbeitet. Ausserdem sollen Verwertungs- und Nutzungsmöglichkeiten des Bildbestandes untersucht werden.