Das Game Design Bootcamp bietet eine umfassende praktische Einführung in das Thema Game Design. Dabei geht es nicht nur um Computerspiele sondern vielmehr um Spiele im Allgemeinen. Die TeilnehmerInnen des Workshops lernen an Hand von zahlreichen Übungen wie eine Spielidee ensteht und wie daraus mit einfachsten Mitteln ein spielbarer Prototyp entwickelt werden kann.
| Zielgruppe |
EntwicklerInnen von E-Learning Angeboten, TrainerInnen und PädagogInnen, sowie alle Personen, die eingenständig Spiele entwickeln wollen. Zum Besuch des Game Design Bootcamps sind keine speziellen technischen Vorkenntnisse erforderlich.
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| Vortragende |
Dr. Doris Rusch, Singapore-MIT GAMBIT Game Lab, MIT Univ.-Prof. Dr. Michael Wagner, Donau-Universität Krems
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| Methode(n) |
Dreitägiger Intensivworkshop mit zahlreichen praktischen Übungen.
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| Sprache |
Deutsch |
| Termin |
Herbst 2010
-
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| Abschluss |
Zertifikat |
| Teilnahmegebühr |
EUR 690.- |
| Ort |
Krems
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| Veranstalter |
Department für Bildwissenschaften
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| Information und Anmeldung |
Univ.-Prof. Mag. Dr. Michael Wagner, MBA Telefon: +43 (0)2732 893-2340, Fax: +43 (0)2732 893-4550 E-Mail: michael.wagner@donau-uni.ac.at |
| Das Game Design Bootcamp ist Bestandteil der beiden Masterlehrgänge "Applied Game Studies" und "Independent Game Development" und für diese Lehrgänge sowohl inhaltlich als auch finanziell anrechenbar. |
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Foto: DUK, Bootcamp Jan. 2008
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Im Rahmen des Game Design Bootcamps werden unter anderem folgende Inhalte behandelt:
1) Experience Design: Wie sieht die Struktur künstlicher Erlebnisse aus? Was sind "tellable moments in games" und welche Merkmale besitzen sie? Welche Bedeutung hat die Emotionspsychologie für das Game Design?
2) Angewandte Spieltheorie: Was sind "games" in Abgrenzung zu "story", "puzzle" und "toy"? Was bedeutet "meaningful play"? Spiele sind Systeme, aber was heißt das jetzt genau? Wie kann man Metaphern analysieren und in einem Spielkontext einsetzen?
3) Game Design Basics: Welche formalen Elemente haben Spiele? Welche Interaktionsmuster werden verwendet? Welche Regelsysteme gibt es und wie beeinflussen diese die Spielerfahrung? Wie funktioniert "level design" und "puzzle design"? Wie kommt man zu Ideen für ein Spiel und wie wird aus einer Idee ein brauchbares Spielkonzept?
4) Prototyping: Wie kann man mit einfachsten Mitteln ohne jede Technik Prototypen entwickeln und testen? Wie funktioniert "playtesting"? Worauf muss man bei der anschliessenden Implementierung achten?
Ein Bericht über die Durchführung des ersten Bootcamps im Jänner 2008 findet sich auf den Seiten des MIT.
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Prof. Dr. Doris C. Rusch
Position
Doris C. Rusch holds a postdoctoral position with the Singapore-MIT GAMBIT Game Lab in the Programme at Comparative Media Studies at MIT. Before joining MIT she did postdoctoral work at the Institute for Design and Assessment of Technology at Vienna University of Technology. Her work is focused on the theory and practice of game design. She investigates game's potential as "conceptual tools" that can foster insightful, emotionally rich and thought-provoking experiences. Games for social change is one of Rusch's main areas of investigation.
Rusch has an eclectic background having completed studies in German Literature, Philosophy, English and Comparative Literature at the University of Vienna, where she also received her Ph.D. in Applied Linguistics. Her work in computer game studies is part of a larger interest in "narrative worlds" that expands over books, comics, and films.
At Danube University Krems, Doris C. Rusch is Visiting Professor associated with the Applied Game Studies Group within the Department for Image Science.
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