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Interkulturelle Kompetenzen

Burkhard Landwehr, MA

Kompetenzen/Themen
Vertiefung im Kontext aktueller Entwicklungen

Biografie

Geboren 1955 in Wiener Neustadt und aufbauend auf eine humanistische, aber auch neusprachliche und in der Folge technisch-gewerblich geprägte Erstausbildung, fühlte ich schon in jungen Jahren ein lebendiges Interesse an den vielfältigen Möglichkeiten der Vermittlung von Inhalten über Film und Fotografie. Dieses Interesse war allerdings nicht ungeteilt, denn andererseits galt es ebenso soziokultureller Prozesse und wissenschaftlicher Sichtweisen hinsichtlich des menschlichen Zusammenlebens.

In der Folge bedingte das Zusammenspiel dieser beiden Interessensbereiche eine Vertiefung in der Anwendung von Fotografie, Film, Formen der Darstellung, in den späteren Jahren auch der neu zur Verfügung stehenden audio-visuellen Medien und im Rahmen eines interdisziplinären wissenschaftlichen Zugangs meines Interessensgebietes, erste eigenständige transdisziplinäre Forschungen und die daraus gewonnenen Ergebnisse und Fragestellungen sind heute die Ausgangspositionen für meine aktuellen Arbeiten.

Seit den zurückliegenden siebziger Jahren sind interkulturelle Begegnungen, die daraus gewonnen Erfahrungen und Fragestellungen ein zusätzlicher und fester Bestandteil meiner Tätigkeiten. Auch in meiner Familie war das Thema Migration schon seit meiner Kindheit sehr konkret präsent, denn mein Vater lebt seit mehr als 50 Jahren in den USA. So wurde ich in dieser Hinsicht schon seit Anbeginn entsprechend sensibilisiert und mein weiteres Wirken und die Ausrichtung meiner Arbeiten führte mich nahezu selbstverständlich in den Bereich der damit verbundenen menschlichen Prozesse, Zustände und Lebensräume.

Nicht zuletzt auf Grund der technischen Möglichkeiten leben wir heute in einer zunehmend beschleunigten und multipel austauschenden Welt. Aspekte der Migration sind allgegenwärtig und unübersehbar. So war der Universitätslehrgang „Interkulturelle Kompetenzen“ an der Donau-Universität Krems die logische Konsequenz meiner bisherigen Tätigkeiten und die ideale Ausgangsposition für mein künftiges Wirken.

Die Entscheidung für das Studium „Interkulturelle Kompetenzen“ an der Donau-Universität Krems erwies sich als richtig und bezüglich der Erarbeitung aktueller Positionen, weiterführender Konzepte, Thesen und Methoden, in vielfacher Hinsicht als sehr inspirierend. Aufbauend auf meine Arbeiten und Studien galt mein Interesse insbesondere der Diversität im Bereich der Wahrnehmung und der Darstellung und Kognition von menschlichen Zuständen und Prozessen im interkulturellen Kontext. Dieser Thematik widmete ich auch meine Diplomarbeit „Anders als ich - Ambiguitätstoleranz und Begegnungen mit Fremdheit und sich selbst“.

Nach der Fertigstellung meiner Masterthese graduierte ich am 8.12.2007 im Fachbereich Interkulturelle Studien
an der Donau-Universität Krems zum Master of Arts.

Heute lebe und arbeite ich in Wiener Neustadt und Gmunden.

Projekte und Positionen:
1970
U - experimental short
1971
QUESTIONS - assoziative soziokulturelle Filmcollage / Beitrag NDR-Filmfestival
1971
GASTARBEITER - interkulturelle Filmdokumentation
1984
AUFBÄUMEN - soziokulturelle Fotodokumentation
1986
AUSTRAGEN - soziokulturelle Fotodokumentation
1994
Darstellende Arbeiten im soziokulturellen Kontext (Installationen, Fotografie) *
1997
МОНГОЛЫН СОЁЛЫН ӨДРҮҮД - Mongolische Kulturtage
2003
KUNSTHAUS WIENER NEUSTADT - Konzeptentwurf
2004
ZWISCHENRÄUME - Jenseits von Urbanität und Suburbanität; Entfaltung entzauberter Regionen *
2004
Galerie OriOk - Aktuelle Kunst im Spannungsfeld zwischen Orient und Okzident *
2005
KUNST HILFT - Kunstschaffende stiften ihre Werke - Ein Hilfsprojekt gegen das Leid unserer Welt *
2005
FreeCityWeb - Freie Information und Kommunikation als soziokultureller Impuls im urbanen Umfeld *
2006
HEIMAT | BILD - Das Neue, Sonderbare und Rätselhafte einer anderen Heimat *
2007
go_plus - Projekte und deren Umsetzung für Menschen und ihre Lebensräume *
2007
go_plus academy - Interdisziplinärer Wissenstransfer für Menschen und ihre Lebensräume *
2007
WISSEN + VERSTEHEN = DIALOG - Impulskonzepte zu soziokognitiven Prozessen *
2007
Globális Galéria - Aktuelle Kunst einer globalisierten Welt – Konzeptentwurf
2007
KQ - KUNSTQUADRAT - Kulturprojekt für ein zeitgemäßes Stadterlebnis – Konzeptentwurf
2007
Anders als ich - Ambiguitätstoleranz und Begegnungen mit Fremdheit und sich selbst (Diplomarbeit)
2008
Trust and Dialog - Universelles methodisches Verfahrenskonzept für den transkulturellen Dialog *

* = Works in Progress
Burkhard Landwehr © 2008 (Stand 04/2008)


Masterthese - Lehrgang "Interkulturelle Kompetenzen"

Thema/Topic:
Anders als ich
Ambiguitätstoleranz und Begegnungen mit Fremdheit und sich selbst

Different from me
Tolerance of Ambiguity Facing the Strange and the Person in me
Name Autor / Name Author:
Burkhard Landwehr
Lehrgang/Jahrgang / Course/Year:
Interkulturelle Kompetenzen 2005 / Intercultural Competencies 2005
Seitenanzahl / Pages:
216
Inhalt / Content:
Nicht zuletzt auf Grund der technischen Möglichkeiten leben wir in einer zunehmend beschleunigten und multipel austauschenden Welt. Auch die Begegnungen von Mensch zu Mensch und das Zusammenleben sind von dieser Beschleunigung betroffen und der Umgang mit neuen, unbekannten und anders wirkenden Menschen und Situationen sind ebenso alltäglich, wie sie auch zu mancher Überforderung führen.
In diesem Spannungsfeld und anhand von authentischen Beispielen zeigt die vorliegende Arbeit „Anders als ich - Ambiguitätstoleranz und Begegnungen mit Fremdheit und sich selbst“ die großen Unterschiede in der Wahrnehmung von Ambiguitäten. Je nachdem, wie groß die Ambiguitätstoleranz eines Menschen ist, kann es sein, dass ein und dieselbe Situation vollkommen gegensätzlich wahrgenommen wird. Anhand von Methoden zur Auslösung von soziokognitiven Prozessen, zeigt die Arbeit Möglichkeiten einer der Realität nahen Wahrnehmung und ebensolchen Beurteilung in Bezug auf Prozesse, Zustände und Erscheinungen.
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Technology has contributed to a vastly accelerated multifaceted exchange across the globe. Individuals relationships and contacts are affected at an accelerated pace that confronts us through the new, the unknown and perception in daily interactions with could be come overwhelming. The present work addresses the tension area through authentic examples in “Tolerance of Ambiguity - Facing the Strange and the Person in me”, the major differences in perceiving ambiguities. Depending on the ambiguity tolerance, the same situation can appear totally different and even opposite to the people involved. The thesis addresses methods to initiate socio-cognitive processes. The work illuminates the possible perceptions to realistically judge the processes, categorizations, and appearances.
Betreuer / Supervisor:
Univ.-Doz. Dr. Johannes Reichmayr



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