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Ehrenprofessur für Prof. Horst Klinkmann
Donau-Universität Krems ehrt deutschen Experten für extrakorporale Therapien und Organunterstützung
04.10.2017
In einem Festakt am 2. Oktober würdigte die Donau-Universität Krems die Verdienste von Univ.-Prof. Dr. Horst Klinkmann um den Ausbau des Forschungsgebiets der extrakorporalen Therapien und der Organunterstützung mit der Ehrenprofessur. Klinkmann, Pionier auf diesem Gebiet, hat maßgeblich zur internationalen Sichtbarkeit des Zentrums für Biomedizinische Technologie an der Donau-Universität Krems beigetragen.
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Foto: Donau-Universität Krems, Walter Skokanitsch ZOOM
Foto: Donau-Universität Krems, Walter Skokanitsch ZOOM
Foto: Donau-Universität Krems, Walter Skokanitsch ZOOM

 

Univ.-Prof. Dr. Horst Klinkmann studierte an der Universität Rostock Medizin, wo er sich 1969 habilitierte. Während mehrerer Forschungsaufenthalte an den Universitäten Budapest, Lund und Glasgow sowie an der Utah University in Salt Lake City im Labor von Willem Kolff, dem Vater der Künstlichen Niere, konnte er umfangreiche Erfahrungen in der Entwicklung künstlicher Organe sammeln. Nach seiner Rückkehr aus den USA wurde Klinkmann als Direktor der Klinik und Lehrstuhlinhaber für Innere Medizin an der Universität Rostock berufen. Mehr als 500 wissenschaftliche Publikationen und zahlreiche Patente auf dem Gebiet der extrakorporalen Therapien, der Organunterstützung und der Bioverträglichkeit belegen seine außergewöhnlichen wissenschaftlichen Leistungen.


Prof. Horst Klinkmann wirkte als Gründer und Präsident zahlreicher internationaler Fachgesellschaften, u.a. der International Society for Artificial Organs ISAO und der International Society for Apheresis ISFA, und war Gründer und Dekan der International Faculty of Artificial Organs. Bis zum heutigen Tag ist er Universitäten, Fachgesellschaften und wissenschaftlichen Institutionen eng verbunden und steht diesen mit Rat und Tat zur Seite. Als Mitbegründer und langjähriger Präsident der ESAO, der Europäischen Gesellschaft für künstliche Organe, war er entscheidend daran beteiligt, den Sitz des ESAO-Büros an die Donau-Universität Krems zu binden.


Bis dato fungiert Klinkmann als Ehrenpräsident des Kuratoriums Gesundheitswirtschaft Mecklenburg-Vorpommern und als Kuratoriumsvorsitzender der Stiftung der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften. Er berät zudem die Landesregierung von Mecklenburg-Vorpommern in Fragen der Gesundheitswirtschaft. Seine wissenschaftliche Expertise hat Prof. Klinkmann, der sich stets auch mit der gesellschaftlichen Dimension neuer Entwicklungen und innovativer Medizintechnik auseinandersetzte, vielfach in den Dienst der Donau-Universität Krems gestellt.

 

 

Die Bilder dürfen ausschließlich in redaktionellen Medienberichten über die Donau-Universität Krems verwendet werden. Die Veröffentlichung ist unter Angabe des Fotonachweises honorarfrei.