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Großer Andrang bei Langer Nacht der Forschung
Alle 30 Stationen verzeichneten großes Interesse an der breiten Vielfalt der Forschung an der Donau-Universität Krems
14.04.2018
Rund 900 BesucherInnen tauschten sich bei der Langen Nacht der Forschung 2018 mit den WissenschafterInnen der Donau-Universität Krems über deren vielfältige Forschungsthemen aus. Viele Familien mit Kindern sowie Ältere beteiligten sich aktiv an den 30 Stationen beim Experimentieren, Entdecken und Erforschen. Von innovativen Gesellschaften über kulturelles Erbe und regenerative Medizin bis hin zur Weiterbildungsforschung reicht das breite Themenspektrum.

 

Mit dem Future Lab Digitalisierung und Bildung stellte die Universität für Weiterbildung bei der Langen Nacht der Forschung unter anderem das Thema Zukunft der Bildung zur Diskussion. Besonders viele Menschen interessierten sich für die Rolle, die Lernen, Lehren und künstliche Intelligenz in Zukunft spielen werden. Ebenfalls Publikumsmagnete waren die Messung von Schadstoffen in Wasser und Umwelt, die Möglichkeiten, Giftstoffe aus dem Blut zu entfernen, die Fragen, was unsere Gelenke am Laufen hält und wie das Gehirn in Form gehalten wird. Zahlreiche BesucherInnen nahmen auch auf der Couch Platz, um über die Zukunft Europas mitzudiskutieren und erfuhren von den Möglichkeiten moderner Therapien gegen Sepsis, die an der Donau-Universität Krems erforscht werden. An der Station kollektive Intelligenz waren BesucherInnen gefordert, als Gruppe gemeinsam knifflige Aufgaben zu lösen und dabei zu erfahren, dass komplexe Probleme von mehreren gemeinsam besser als alleine gelöst werden können. Das Leben aquatischer Ökosysteme und damit Einsichtnahme die Welt der Fische bot die Station des WasserCluster Lunz. Zahlreiche Interessierte begaben sich auf eine Spurensuche ins Archiv der Zeitgenossen und tauchten in die Arbeitswelt eines Archivs zeitgenössischer Kunst und Literatur ein.


Große Aufmerksamkeit erhielt der Science Act im Kino im Kesselhaus. Der in Krems geborene Astronom Florian Freistetter demonstrierte, dass auch in einem Glas Wein Astronomie und mit ihr das Wissen um die Entstehung von Planeten, das Feuer der Sonne und der Einfluss schwarzer Löcher stecken kann.


Forschung, die Brücken baut
An insgesamt 30 Stationen luden WissenschafterInnen in den Disziplinen Medizin, Kunst, Technik, Bildungs-, Natur-, Rechts- und Politikwissenschaft Kinder, Jugendliche und interessierte Erwachsene jeden Alters zum Mitmachen, Informieren und Austauschen ein. Vom Geschehen in den Räumen der Donau-Universität Krems berichtete ORF III.
Unter den rund 900 BesucherInnen machten sich auch der Landesrat für Wohnen, Arbeit und internationale Beziehungen, Dr. Martin Eichtinger und der Kremser Bürgermeister Dr. Reinhard Resch ein Bild von der Forschung an der Donau-Universität Krems. Erfreut über den starken Zustrom zeigte sich die Vizerektorin für Forschung der Donau-Universität Krems, Univ.-Prof. Dr. Viktoria Weber. Forschung an der Donau-Universität Krems spanne einen Bogen von der Grundlage zur Anwendung und gehe unter dem Ansatz der Transdisziplinarität über den akademischen Bereich hinaus, so Weber. Die Lange Nacht der Forschung sei dabei eine zentrale und wichtige Gelegenheit, Menschen für Forschung zu faszinieren und Einblicke in die Wissenschaft zu ermöglichen.