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Emil-Bücherl-Award an Dieter Falkenhagen
Wissenschaftler der Donau-Universität Krems für Leistungen auf dem Gebiet der Entwicklung künstlicher Organe gewürdigt
22.09.2010
Krems (kpr). Für sein wissenschaftliches Lebenswerk hat die Europäische Gesellschaft für Künstliche Organe (ESAO) dem Leiter des Departments für Klinische Medizin und Biotechnologie der Donau-Universität Krems, Univ.-Prof. Dr. Dieter Falkenhagen, ihren renommiertesten Preis, den Emil-Bücherl-Award, verliehen.

Dieter Falkenhagen, geboren 1942 in Dresden, studierte Physik und Medizin an der Universität Rostock und absolvierte anschließend eine Facharztausbildung für Innere Medizin mit Schwerpunkt Nephrologie. In den Achtzigerjahren war er Forschungsleiter an der Abteilung für Innere Medizin der Universität Rostock, 1991 wechselte er als Manager für wissenschaftliches Marketing zum Medizinproduktehersteller Fresenius. Seit der Eröffnung der Donau-Universität Krems im Jahr 1995 leitete Falkenhagen das Zentrum für Biomedizinische Technologie sowie die Abteilung für Umwelt- und Medizinische Wissenschaften, aus der 2005 das Department für Klinische Medizin und Biotechnologie hervorging.

 

Unter Falkenhagens Ägide entwickelte sich die Donau-Universität Krems zu einer international renommierten Forschungseinrichtung auf dem Gebiet der extrakorporalen Blutreinigung bei Leber- und Multiorganversagen. Das von ihm entwickelte „Prometheus“-System, das bei PatientInnen mit akutem Leberversagen zum Einsatz kommt, wird nunmehr von Fresenius Medical Care in Serie produziert. In den kommenden Jahren soll das Nachfolgemodell MDS (Microspheres Detoxification System) optimiert und ebenfalls zur Marktreife geführt werden. Falkenhagen war von 2000 bis 2002 Präsident der ESAO und darüber hinaus in vielfältigen Funktionen für diese Gesellschaft tätig.

Dieter Falkenhagen erhielt den Emil-Bücherl-Award im Rahmen des ESAO-Jahreskongresses 2010 Anfang September in Skopje. Der Preis ist benannt nach dem deutschen Wissenschaftler und Herzchirurgen Emil Sebastian Bücherl (1919–2001), der als Pionier der deutschen Kunstherzforschung und Organtransplantation gilt. Der Preis wurde bislang an drei Persönlichkeiten vergeben.

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falkenhagen.jpg: Univ.-Prof. Dr. Dieter Falkenhagen, Leiter des Departments für Klinische Medizin und Biotechnologie der Donau-Universität Krems (Foto: Donau-Universität Krems/Reischer)
Original-Pressemitteilung

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Univ.-Prof. i.R. Dr. Dieter Falkenhagen

Website: http://www.donau-uni.ac.at/biomed
Adresse:
Donau-Universität Krems
Konsulent - Department für Gesundheitswissenschaften und Biomedizin
Dr.-Karl-Dorrek-Straße 30
3500 Krems