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Danube:Future Interdisciplinary School: Globale Herausforderungen und die Donau-Region
NachwuchswissenschaftlerInnen aus dem Donau- und Alpen-Adria-Raum entwickelten an der Donau-Universität Krems Forschungsideen
27.07.2017
Von 14. bis 21. Juli 2017 fand an der Donau-Universität Krems die Danube:Future Interdisciplinary School statt. Dabei trafen sich 25 PhD-Studierende und Post-Doc-ForscherInnen aus acht europäischen Ländern, um neue Ansätze bei der Bewältigung von globalen Herausforderungen im Donau-Raum zu finden. Die Projektideen reichten vom Energiemanagement über Entwicklungsstrategien im Donau-Delta bzw. für ehemalige Industrieregionen bis hin zur Revitalisierung von kriegsbedingt kontaminierten

Klimawandel, Energieversorgung, Nahrungsmittelsicherheit oder die Auswirkungen der Digitalisierung: Politik, Wirtschaft und Gesellschaft sehen sich zunehmend globalen Herausforderungen gegenüber. Die Auswirkungen dieser Herausforderungen auf den Donau-Raum sowie Lösungsansätze standen im Zentrum der Danube:Future Interdisciplinary School an der Donau-Universität Krems, an der 25 NachwuchswissenschaftlerInnen aus acht europäischen Ländern und den unterschiedlichsten Wissenschaftsdisziplinen teilnahmen.

 

Organisiert wurde die Danube:Future Interdisciplinary School (DIS) von der Fakultät für Wirtschaft und Globalisierung sowie der Fakultät für Bildung, Kunst und Architektur der Donau-Universität Krems in Kooperation mit dem EU-Flaggschiff-Projekt Danube:Future, der Alpen-Adria-Rektorenkonferenz, der Donau-Rektorenkonferenz sowie der Central European Initiative.

 

Nachhaltige Zukunft des Donau-Raumes
Für eine nachhaltige Zukunft des Donau-Raumes und die Bewältigung der Herausforderungen benötige es differenzierte Strategien, betonte Univ.-Prof. Dr. phil. habil. Monika Kil, Vizerektorin für Lehre/Wissenschaftliche Weiterbildung an der Donau-Universität Krems. Gerade der Wissenschaft komme dabei eine Schlüsselrolle zu, so Monika Kil. Inter- und transdisziplinäre wissenschaftliche Forschung könne dabei – durch kritische Analysen und innovative Lösungsansätze – einen wichtigen Beitrag leisten. 

 

Im ersten Teil der Interdisciplinary School informierten sich die TeilnehmerInnen im Rahmen von Vorträgen, Diskussionsveranstaltungen und methodischen Impulsen über globale Trends und spezifische Problemlagen in der Donau-Region. Die diskutierten Inhalte wurden bei Exkursionen in das Weltkulturerbe Wachau sowie nach Wien vertieft. Im zweiten Teil entwickelten die TeilnehmerInnen – unterstützt durch internationale ExpertInnen – einen Antragsentwurf für ein konkretes Forschungsthema.

 

Energiegewinnung, Boden-Revitalisierung und nachhaltige Entwicklung
Die Projekte und Forschungsideen wurden am Freitag, den 21. Juli 2017, vor der DIS-Jury präsentiert. Die vier Forschungsvorhaben behandelten unterschiedliche Problemstellungen im Donau-Raum: Die Etablierung nachhaltiger Energiegewinnung in den ländlichen Gebieten des rumänischen Donau-Deltas, die Entwicklung ökonomischer Alternativen für ehemalige Industrieregionen, neue Zugänge zur Erfassung bzw. touristischen Nutzung des kulturellen Erbes in der Donau-Region und Strategien zur Revitalisierung von kriegsbedingt kontaminierten Böden mit Hilfe von Pflanzen am Westbalkan.

 

„Die Danube:Future Interdisciplinary School entspricht der an Donau-Universität Krems gelebten inter- und transdisziplinären Forschungspraxis: Wir fokussieren auf das Verstehen komplexer gesellschaftlicher Herausforderungen und die Entwicklung von damit verbundenen Szenarien in Bezug auf Problemlagen“, so Univ.-Prof. Dr. Gerald Steiner, Dekan der Fakultät für Wirtschaft und Globalisierung. „Schon aus diesem Grund hat es uns besonders gefreut, dass wir heuer als Gastgeberin dieser Veranstaltung fungieren konnten, und wir hoffen, dass einige der von den TeilnehmerInnen entwickelten Projekte in weiterer Folge zur Umsetzung gelangen.“

 

Die Danube:Future Interdisciplinary School (DIS) ist Teil des EU-Flaggschiff-Projektes Danube:Future und fand heuer bereits zum vierten Mal statt. Nachdem in den Jahren 2013, 2014 und 2015 die italienische Stadt Gorizia als Veranstaltungsort fungierte, wurde die DIS 2017 erstmalig an der Donau-Universität Krems veranstaltet. Die Interdisciplinary School wurde von der Central European Initiative finanziell unterstützt. Die Vorträge sowie Working Papers werden in der Edition Donau-Universität Krems veröffentlicht.

 

Weitere Informationen unter: https://www.danubefuture.eu/2017-edition

 

 

Die Bilder dürfen ausschließlich in redaktionellen Medienberichten über die Donau-Universität Krems verwendet werden. Die Veröffentlichung ist unter Angabe des Fotonachweises honorarfrei.

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Insgesamt 25 TeilnehmerInnen aus acht europäischen Ländern nahmen an der Danube:Future Interdisciplinary School teil. (Foto: Donau-Universität Krems)
Eine Woche lang entwickelten die TeilnehmerInnen Projektideen zur Bewältigung globaler Herausforderungen im Donau-Raum. (Foto: Donau-Universität Krems)
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Rückfragen

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Website: http://www.donau-uni.ac.at/de/fakultaet/bildung_kunst_architektur/index.php
Adresse:
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