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Mechanismen der Macht. Friedrich Cerha und sein musikdramatisches Werk
Herausgegeben von Matthias Henke und Gerhard Gensch unter Mitarbeit von Gundula Wilscher
20.01.2016
Die Skala von Friedrich Cerhas Bühnenschaffen ist gleichermaßen epochal wie farbig. Der vorliegende Band versucht dem gerecht zu werden: ein schwieriges Unterfangen, wenn man die Vielfalt und Komplexität von Cerhas musikalischer Sprache bedenkt; andererseits ein leichtes, lassen seine Bühnenwerke sich doch zwanglos unter einem Dach vereinen, spüren sie doch allesamt den „Mechanismen der Macht“ nach, dem Spannungsverhältnis von freiheitsdurstigem Individuum und regulierender Gesellschaft.

Cover Mechismen Web 2016Matthias Henke, Gerhard Gensch (Hg.), unter Mitarbeit von Gundula Wilscher: Mechanismen der Macht. Friedrich Cerha und sein musikdramatisches Werk. Wien, Innsbruck: Studienverlag (Archiv der Zeitgenossen, Schriften Band 1).

304 Seiten, gebunden, zahlreiche Farbabb., ISBN 978-3-7065-5196-0

 

Friedrich Cerha (*1926) gilt als einer der bedeutendsten zeitgenössischen Komponisten Österreichs. Die Skala seiner Bühnenwerke ist gleichermaßen epochal wie farbig und erstreckt sich bereits über mehr als fünf Jahrzehnte. Sein Schaffen wird im vorliegenden Band erstmals aus einer systematischen sowie einer interdisziplinären Perspektive beleuchtet. Die AutorInnen setzen sich ausführlich mit Cerhas Bühnenschaffen auseinander und widmen sich unter anderem sowohl musik-, literatur- als auch rezeptionswissenschaftlichen Fragestellungen. Ein umfangreicher Bildteil sowie eine themenspezifische Dokumentation ergänzen den Band – mit Materialien aus Cerhas Vorlass, den das Archiv der Zeitgenossen an der Donau-Universität Krems wissenschaftlich erschließt.
 

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