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Aktivierung und Adhäsion von Plättchen in extrakorporalen Verfahren
Leitung:   Univ.-Prof. Dr. Viktoria Weber ,  Mag. Lucia Krajčík Lauková, PhD

Extrakorporale Adsorptionsverfahren werden bei einer Reihe von Erkrankungen zur Unterstützung der Organfunktion bzw. zur Entfernung pathogener Substanzen aus dem Blut verwendet.
Technisch können extrakorporale Adsorptionsverfahren entweder  aus Plasma nach Abtrennung der Blutzellen oder direkt aus Vollblut durchgeführt werden. Vollblutaphereseverfahren sind technisch wesentlich einfacher realisierbar als die Adsorption aus Plasma, erfordern jedoch besonders blutverträgliche Adsorberpolymere, um die Aktivierung und Adhäsion von Blutzellen an die Adsorberoberfläche während der Behandlung zu vermeiden bzw. so gering wie möglich zu halten.
Auch bei klinisch etablierten Vollblutaphereseverfahren deren Blutverträglichkeit durch langjährige klinische Anwendung belegt ist, wird bei manchen Patient/innen nach der Behandlung eine Thrombozytopenie, also eine starke Abnahme der Zahl der Blutplättchen, beobachtet, die eine weitere Verwendung des Verfahrens ausschließt. Die Mechanismen, die zur Plättchenaktivierung und zur Abnahme der Plättchenzahl führen, sind bisher ungeklärt.
Spezifische Ziele des Projektes sind (1) die Charakterisierung des Glykosylierungsmusters von Plättchen gesunder Spender; (2) die Charakterisierung des Glykosylierungsmusters von Plättchen bei Infekten und (3) die Untersuchung des Einflusses der geänderten Glykosylierung auf die Adhäsion von Plättchen an Adsorberpolymere.
 

Fördergeber: Land NÖ (Technopolprojekt) 

Technopol