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"Krisen einer globalisierten Welt"
Podiumsdiskussion der Vertretung des Landes Hessen bei der EU und des Leibniz-Forschungsverbunds
25.02.2019
Auf Einladung der Vertretung des Landes Hessen bei der EU und des Leibniz-Forschungsverbundes, nahm Prof. Dr. Ulrike Guérot an einer Podiumsdiskussion der Reihe "Krisen einer globalisierten Welt" teil. Im Zentrum der Debatte standen dabei die im April bevorstehenden Wahlen zum Europaparlament.

 Crisis Talks des Leibniz-Forschungsverbund „Krisen einer globalisierten Welt“

 

Krisen sind in der EU historisch ein wichtiger Motor der Veränderung und des Fortschritts. In Krisensituationen ist die von großer Heterogenität geprägte und auf konsensuale Meinungsbildung ausgerichtete EU bisher meist in der Lage gewesen, gemeinsame Wahrnehmungen herzustellen, Blockaden zu überwinden und Integration zu gestalten. Der Leibniz-Forschungsverbund „Krisen einer globalisierten Welt“ geht in der Reihe Crisis Talks der Frage nach, wie Europa mit seinen aktuellen und vergangenen Krisen umgehen sollte.

 

Das Europa der vergangenen Dekade war ein Europa im Modus der Krisen. Die Bankenkrise, die Staatsschuldenkrise, die Bedrohung durch den transnationalen Terrorismus, die Kriege an den Rändern Europas und die damit verbundenen Migrationsströme, der Brexit und die Krise des Multilateralismus sowie die Krisen des Rechtsstaats in EU-Mitgliedstaten, das Erstarken von populistischen und die EU-ablehnenden Parteien.

 

Die bevorstehende Wahl zum Europäischen Parlament im Mai 2019 wird eine Abstimmung auch über den politischen und gesellschaftlichen Umgang Europas mit Krisen sein. Wie geht die EU mit den aktuellen und neuen Krisen um? Steht eine Krise der europäischen Demokratie bevor? Gibt es Anlass anzunehmen, dass gerade diese Wahl als eine Zäsur verstanden werden könnte? Oder könnte den Krisen ein Übergang zu einem Europa folgen, das sich in Zeiten der äußeren und inneren Herausforderung auf seine Werte und Ziele besinnt und eine Vision für die Zukunft des europäischen Projektes hat?

 

Diese Fragestellungen diskutierte Prof. Ulrike Guérot gemeinsam mit Prof. Dr. Rainer Forst von der Goethe-Universität Frankfurt am Main. Die Podiumsdiskussion fand am 19. Februar in dem Räumlichen der Hessischen Landesvertretung in Brüssel statt.

 

► Weitere Informationen zur Veranstaltung

 

 

 

Impressionen der Veranstaltung

Foto: Benedicte Maindiauxx
Foto: Benedicte Maindiauxx
Foto: Benedicte Maindiauxx
Foto: Benedicte Maindiauxx
Foto: Benedicte Maindiauxx
Foto: Benedicte Maindiauxx

Univ.-Prof. Dr. Ulrike Guérot

Telefon: +43 (0)2732 893-2760
Fax: +43 (0)2732 893-4000
E-Mail: ded@donau-uni.ac.at
Website: http://www.donau-uni.ac.at/ded
Adresse:
Donau-Universität Krems
Department für Europapolitik und Demokratieforschung
Dr.-Karl-Dorrek-Straße 30
3500 Krems