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Kreditbeurteilung: Hardfacts - Softfacts - Crowd Rating
Masterthesis: CROWD RATING von Markus Herrmann
22.05.2015
Markus Herrmann ist Absolvent vom MBA-Studiengang MBA Corporate Governance & Management am Zentrum für E-Governance der Donau Universität Krems. Mit seiner Masterthesis hat er ein neues Ratingverfahren entwickelt, dass neben Hard- und Softfacts auch die Bewertung der Crowd bei der Kreditvergabe im Hotelgewerbe integriert.

CROWD RATING in 30 SEKUNDEN

Die Idee ist, eine Datenbank zu schaffen, in der sich österreichische Universalbanken über Hotels ihr Rating abfragen können. Mit der Zusammenführung der Daten und der historischen Datenanalyse mit dem Durchschnitt der Hotelbetriebe hinsichtlich Bewertung und Weiterempfehlung kann ich dann feststellen:

Ist ein Hotel, das gerade bei mir einen Kreditantrag stellt, über- oder unterdurchschnittlich bewertet und
wie sieht die Markt- und Wettbewerbssituation auf Grund dieser Bewertung aus?
Diese Daten könnte man Online – wie es bereits der KSV seit vielen Jahrzehnten beweist – an die entsprechenden Kreditinstitute verkaufen.

 

 

INNOVATION

Bis dato war die Kreditbeurteilung auf zwei Fakten begrenzt: Die Hardfacts, die aus der Bilanz kamen und die Softfacts, die ein Kreditexperte, auf Grund seiner Erfahrungen und seiner Einschätzung dem Hotelier, dem Hotel zuerkannt hat. Ich möchte mit meiner Masterthese herausfinden, ob ich die Daten von Hotelbewertungen als Crowdfacts in dieses System und Ratingverfahren einbauen kann, um aus den Hotelbewertungen, Weiterempfehlungsquote und einer Punkteskala zwischen 1 und 6 die Markt- und Wettbewerbssituation des Hotels festzustellen.

 

Crowd Rating Video

 

ZIELE

Das Ziel war, herauszufinden, ob insolvente Hotelbetriebe – in Summe waren es 54, die ich feststellen konnte, mit Daten des KSV und 2.385 Hotelbetriebe, die in diesem Zeitraum zwischen 2008 und 2013 nicht insolvent wurden -, ob es hier signifikante Veränderungen bei der Weiterempfehlung und bei der Hotelbewertung gab. Und mittels deskriptiver Datenanalyse habe ich festgestellt – mit Unterstützung der Donau Universität Krems, in diesem Fall hat mir Hr. Zenk weitergeholfen -, dass hier ein signifikanter Unterschied darstellbar ist.