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Summer School 2018: Sonne und Inspiration tanken in Krems
04.09.2018
Neben vielen neuen Gesichtern, zog es auch so ehemalige Studierende in die Stadt an der Donau. Gemeinsames Ziel der TeilnehmerInnen: Sich im Sommer mit dem Know-How der Fakultät für Wirtschaft und Globalisierung auf den neuesten Stand zu bringen.

Während man andernorts eifrig badete, sonnte und faulenzte, wurde an der Donau-Universität Krems fleißig gepaukt. Mehr als sechzig TeilnehmerInnen zog es vom 29. bis 31. August statt an den Strand in die Workshops der Summer School. „Bei den Workshops achten wir darauf, Themen zu behandeln die sich am Puls der Zeit bewegen, zu unseren Lehrangebot passen, und die für das kurzweilige, interaktive Formate geeignet sind. Anstatt nur Sonne wird bei uns im Sommer auch Inspiration getankt“, sagt Stephan Kraft, Digitalisierungsexperte am Department für E-Governance in Wirtschaft und Verwaltung.


Inhaltlich standen dabei vor allem Themen auf dem Programm, die im beruflichen Alltag immer wieder aufpoppen – über Führung, Motivation und Persönlichkeit bis hin zu Dauerbrennern wie Innovation und Digitalisierung. „Das tolle an der Summer School, auch für uns als Lehrende, ist es in einem entspannten Rahmen mit einem bunten Teilnehmerkreis aktuelle Entwicklungen aufgreifen und diskutieren zu können. Dafür ist im beruflichen Alltag häufig weder Raum noch Zeit“, so Kraft.

 

In der Digitalisierung ankommen
Sein Workshop mit dem Titel „Der digitalisierte Homo sapiens und seine neuen natürlichen Feinde“ beschäftigte sich mit der Conditio Humana im Zeitalter der Digitalisierung. „Die Idee war darzustellen welche Fehlentwicklungen in Unternehmen oft passieren, weil Manager in alten Mustern feststecken. Das ist so geläufig, dass man in der Software-Industrie sogar einen eigenen Namen dafür hat: Antipattern. Der Homo Sapiens lebt zwar in der digitalen Welt, ist aber noch nicht so sehr in ihr angekommen, dass er entsprechend denkt, agiert und lebt“, erklärt Kraft. Im Workshop ging es darum diesen „Antipatterns“, für eine digitalisierte Welt besser passende Konzepte gegenüberzustellen: Offenheit, Kollektiv und Out-of-the-box-Denken statt sturer Kontrolle, Einzelkämpfertum und Dienst-nach-Vorschrift. „Das klingt auf Powerpoint-Folien sehr plausibel und einfach, die große Herausforderung ist es aber das in die Unternehmensstrategie und das Tagesgeschäft einzubauen“, sagt der Experte.

 

Die Gegenwart sehen, um die Zukunft zu erkennen
Während Kraft das Ankommen in der digitalen Gegenwart thematisierte, ging der Startup-Experte Chris H. Leeb, CEO von 42Angelitos, noch darüber hinaus und lud zu einem Blick in die Kristallkugel ein – in seinem Workshop „Leben und Arbeiten 2030 - Eine Vorwegnahme“ blickte er etwas ferner in die Zukunft. „Mir fällt auf, dass die Teilnehmer nur bedingt all die Dinge wahrnehmen, die es heute schon gibt - Blockchain, Smart Home, Künstliche Intelligenz, Big Data, Bots, Roboter, Drohnen und so weiter. Damit sehen sie auch kaum, was 2030 Gang und Gäbe sein wird: Nicht nur selbstfahrende Autos, sondern auch bereits vereinzelt fliegende Autos, 3D-gedrucktes von der Pizza bis zu den Orangen und Logistik, die von Drohnen und Robotern bestimmt sein wird“, verrät der Start-Up-Experte.


Wie für das Department typisch fanden die Workshops nicht als bleierner Frontalunterricht statt, sondern als „angeregter Dialog“ aus dem auch die Lehrenden etwas mitnehmen. Dieser wurde nach dem offiziellen Ende des Workshops im Sonnenschein bis in die Abendstunden hinein fortgesetzt.

 

Der Termin für die nächste Summer School steht bereits fest: 28. - 30. August 2019 - SAVE THE DATE!
 

Foto: DUK
Impulsreferat Prof. Parycek