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E-Portfolio Modellfälle
Modellfälle für Implementierungsstrategien für integrierte E-Portfolios im tertiären Bildungsbereich
Leitung:   Dipl.-Ing. Dr. techn. Erwin Bratengeyer
Der Einsatz von E-Portfolios gewinnt im Kontext des lebensbegleitenden Lernens, der Erreichung der Lissabon Ziele bis 2010 sowie der Stärkung von Employability im gesamten europäischen Bildungsbereich an großer Bedeutung. In diesem Sinn wurden entsprechende Aktivitäten auf europäischer (vgl. Eifel, 2006) und ebenso auf nationaler Ebene gestartet: In Österreich wurde 2005 im Zusammenwirken mit der Initiative „eLearning pro Austria (eLpA)“ und dem bm:bwk eine Initiative zur Entwicklung einer nationalen E-Portfolio-Strategie ins Leben gerufen (eLpA E-Portfolio-Workshop in der OCG, 30.3.06) und eine E-Portfolio-Arbeitsgruppe mit VertreterInnen der Bildungssektionen, des bm:bwk, der eLpA Strategiegruppe, der einschlägigen Forschung sowie der einschlägigen Industrie und Wirtschaft eingerichtet.

Factbox

Auftraggeber/in  bmukk 
Laufzeit  Jänner 2007 - Dezember 2008 
Status  laufend, Zwischenbericht 
Projektpartner/innen  Donau-Universität Krems
Universität Graz
Universität Klagenfurt
Universität Wien
Universität Salzburg
Fachhochschul-Studiengänge Burgenland 
Koordinator/in   fnma - Forum Neue Medien in der Lehre Austria 
Projektdurchführung   DI Dr. Erwin Bratengeyer, Mag. Klaus Himpsl, MSc  
E-Portfolio
Foto: © Foto Bergner ZOOM

Es wird eine enge Kooperation mit dem Grundlagenprojekt mit Studiencharakter „Bildungspolitische Rahmenbedingungen für den Einsatz von E-Portfolios an Hochschulen“ geleitet von Peter Baumgartner/Department für Interaktive Medien und Bildungstechnologien, Donau-Universität Krems, angestrebt.
Dieses Projekt wird ebenfalls vom bm:bwk in Auftrag gegeben und hat den Schwerpunkt in den Bereichen Forschungsansätze, bildungspolitische Rahmenbedingungen und unterschiedliche Anforderungen der Institutionen an die Implementierung.

Projektziele

Kern des Projektes „E-Portfolio Modellfälle“ bilden sechs beispielhafte E-Portfolio-Implementierungen an österreichischen Hochschulen (aus fünf Universitäten sowie einer Fachhochschule).
Primäres Projektziel ist es, aus diesen Implementierungen Modelle zu generieren und im Hinblick auf Transferierbarkeit innerhalb des fnm-austria-Netzwerkes zu dokumentieren.
Entlang der Modellfälle und unter Einbindung von weiteren ExpertInnen (aus dem ExpertInnenpool & fnm-austria-Netz-werk) soll in Arbeitskreisen die Entwicklung von geeigneten Instrumenten (Leitlinien u. ä.) und Empfehlungen für Rahmenbedingungen zur Etablierung von E-Portfolios im Hochschulbereich erfolgen. Dabei soll auch ein Ausblick auf Cross-Sektor-Problematiken, Integration eines erweiterten Bildungswesens im formellen und informellen Lifelong-Learning-Bereich, Public-Private-Partnerships gegeben werden.
Sowohl in den Modellfällen als auch Arbeitskreisen soll besonders auf jene Elemente und Prozesse fokussiert werden, die den Einsatz von E-Portfolios in der jetzigen Implementierungsphase unterstützen und - über geeignete Instrumente, inter- und intrainstitutioneller Rahmenbedingungen - Qualität und Nachhaltigkeit des künftig breiten E-Portfolio-Einsatzes fördern.

Zentrale Projektergebnisse sind Modelle, Instrumente sowie Empfehlungen

Die Konsortialpartner gehen von der Annahme aus, dass der wesentliche Mehrwert von E-Portfolios darin besteht, Studierenden ein (methodisches und technisches) Instrument zur Hand zu geben, mit dem sie sich bei entsprechender Begleitung eine aktive und auf das künftige Berufsfeld orientierte Lern- und Studienhaltung aneignen
vertiefte fachliche Kompetenzen aufbauen
verstärkt überfachliche Kompetenzen erwerben (generic competencies, Schlüsselqualifikationen) sowie informellen Kompetenzerwerb in ihr Kompetenzprofil integrieren und
mehr Verantwortung für ihr Lernen übernehmen können.