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Digitales Lehren lernen
Studienprogramm für MitarbeiterInnen von Bildungsverlagen startet
31.08.2018
In knapp acht Monate wurde gemeinsam mit den PartnerInnen des Projekts Seamless Learning ein 18 ECTS-Curriculum erstellt. Am 4. September startet nun der hervorgegangene Lehrgang unter dem Namen „Digital Publishing in Education“. 25 TeilnehmerInnen entwickeln in 3 Semester die notwendigen Kompetenzen, um in Zukunft hochwertige Schulbücher und Bildungsmedien für österreichische Schulen zu entwickeln.
Sele

Transdisziplinäre Weiterbildung für die Bildungsmedien der Zukunft

„Digital Publishing in Education“ ist ein neuer Lehrgang an der Donau-Universität Krems. Durchgeführt wird er im Blended-Learning-Modus, einem ausgewogenen Mix aus Onlinephasen und Präsenzveranstaltungen. Inhalte sind dabei einerseits der Einsatz interaktiver (Bildungs-)technologien zur Gestaltung von Lernressourcen, andererseits aber auch die notwendigen Änderungen in Arbeits- und Produktionsbedingungen sowie in der Gestaltung von Geschäftsmodellen.
 

Gemeinsam mit den sieben Partnerverlagen wurde im Rahmen des Projekts Seamless Learning ein individueller Studienplan erstellt, der sowohl die Bedürfnisse der Unternehmen als auch das individuelle Vorwissen der 25 KursteilnehmerInnen berücksichtigt. Gepaart mit dem Know-how und den Forschungserfahrungen der MitarbeiterInnen des Departments ergibt sich somit ein zukunftsfähiges Lehrgangskonzept im Ausmaß von 18 ECTS-Punkten.
 

Wir haben bei der Auswahl der Lehrgangsinhalte auf ein breites Spektrum an Themenfeldern geachtet. Das war zum einen notwendig, um eine möglichst breite Basis für die Durchführung der Projekt am Ende des Lehrgangs zu haben, zum anderen wollte wir aber auch dem breiten fachlichen Background der LehrgangsteilnehmerInnen Rechnung tragen.

Online-Startveranstaltung und Online-Vorphase

Am 4. September fällt der Startschuss für das 3-semstrige Studienprogramm. In einem Online-Seminar werden die 25 Studierenden mit dem Curriculum, dem Kurssetting sowie der verwendeten Lernplattform vertraut gemacht.


Mit einer vertonten Prezi von Univ.-Prof. Dr. Peter Baumgartner und Arbeitsaufträgen zu dieser Einführung in die Thematik Lerntheorien und Bildungstechnologien startet dann am 5. September die Online-Vorphase des ersten Moduls. Die Modulverantwortlichen, Andrea Ghoneim und Isabell Grundschober haben den Moodle-Kurs für die TeilnehmerInnen schon vorbereitet. Departmentleiter Ghoneim meint dazu: „Das Besondere an unserem Modul ist es, dass Moodle nicht nur Lehrgangs-Plattform, sondern auch Gegenstand der Lehre ist.“ So werden einige der in Moodle enthaltenen Werkzeuge zur bildungstechnologischen Unterstützung von Lehren und Lernen vorgestellt und analysiert. Gemäß des Blended-Learning-Ansatzes führt die Online-Vorphase in eine Präsenzveranstaltung über, zu der die Studierenden Ende Oktober erstmals nach Krems kommen werden.