Forschung - Department für Klinische Neurowissenschaften und Präventionsmedizin - Donau-Universität Krems 
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Forschung

Der 2006 im Landesklinikum Donauregion Gugging in Kooperation mit dem Department für Klinische Neurowissenschaften und Präventionsmedizin der Donau Universität Krems entwickelte Gugginger Schluck Screen (GUSS), beurteilt die Schwere des Aspirationsrisikos bei akuten Schlaganfallpatienten. Im Vergleich zu anderen Screenings weist der GUSS eine einzigartige Testsequenz auf (Speichel, halbfeste, flüssige und feste Textur). Entsprechend des Schweregrades der Dysphagie werden spezielle Diäten empfohlen, um Lungenentzündungen aufgrund von Aspiration zu verhindern.

Forschungsprojekte

Zentrum für Neurowissenschaften

Projektleitung:  Univ.-Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Michael Brainin

Das Österreichische Stroke-Unit Register ist eine Kooperation mit der Österreichischen Gesellschaft für Schlaganfallforschung (ÖGSF) und der Gesundheit Österreich GmbH (GÖG) / BIQG. Die Daten werden von 35 Österreichischen Stroke Units eingegeben.

Projektleitung:  Univ.-Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Michael Brainin ,   Univ.-Prof. Dr. Dr. Jaakko Tuomilehto

Das Department für klinische Medizin und Präventionsmedizin erhielt im Mai 2011 eine Zusage für eine EU-Förderung für das Projekt e-PREDICE (Early prevention of diabetes complications in people with hyperglycaemia in Europe). E-PREDICE soll den Effekt von Lebensstilinterventionen unterstützt durch verschiedene medikamentöse Therapien für die Prävention von diabetologischen Komplikationen in Personen mit Hyperglykämie untersuchen.

Projektleitung:  Univ.-Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Michael Brainin

Schluckstörungen sind eine häufige Komplikation nach Schlaganfall und betreffen bis zu zwei Drittel der Patienten. Patienten mit einer Schluckstörung haben ein erhöhtes Risiko einer Lungenentzündung, eine höhere Sterblichkeit, sowie ein erhöhtes Risiko einer bleibenden Behinderung. Um Hochrisikopatienten zu identifizieren und Aspirationspneumonien zu verhindern, werden an der Stroke Unit im LKH Tulln der Gugginger Schluckscreen (GUSS) und die dazugehörigen Diätempfehlungen angewandt.

Projektleitung:  Univ.-Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Michael Brainin

Der 2006 am Department für Klinische Neurowissenschaften und Präventionsmedizin entwickelte Gugginger Schluck Screen (GUSS) beurteilt die Schwere des Aspirationsrisikos bei Schlaganfallpatienten und empfiehlt entsprechend diesem Risiko eine spezielle Diät, um Lungenentzündungen aufgrund von Aspiration zu verhindern.

Projektleitung:  Univ.-Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Michael Brainin

Neuerliche Schlaganfälle erhöhen das Risiko einer bleibenden Behinderung. Patienten mit rezidiven Schlaganfällen sind älter und oft durch den vorherigen Schlaganfall beeinträchtigt. Das klinische Management dieser Patienten erfordert daher spezielle Aufmerksamkeit, um eine funktionelle Unabhängigkeit zu ermöglichen.

Projektleitung:  Univ.-Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Michael Brainin

Es werden sowohl Trials der pharmazeutischen Industrie als auch akademische Trials durchgeführt. Die besondere Situation, dass das Zentrum als Aussenstelle der Donau-Universität am Donauklinikum Tulln besteht, erlaubt es unter anderem, in Facharztausbildung stehende Kollegen und Fachärzte an der Abteilung in akademische, aber auch pharmazeutische klinische Trials zu involvieren, um die synergetischen Potentiale zwischen der Donau-Universität und dem Donauklinikum auszunutzen.

Projektleitung:  Univ.-Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Michael Brainin

Kognitive Abbauerscheinungen bis hin zur Demenz treten bei etwa einem Drittel der Schlaganfallpatienten auf. Dennoch gibt es derzeit noch keine nachgewiesen wirksame Therapie, um dies zu verhindern. Multimodale Interventionen, die eine strenge Kontrolle der vaskulären Risikofaktoren (u.a. durch Lebenstilveränderungen), kognitives Training und soziale Stimulation beinhalten, sind ein vielversprechender Ansatz zur Verhinderung des kognitiven Abbaus.

Projektleitung:  Univ.-Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Michael Brainin

Die Post-Stroke Checkliste (PSC) wurde mittels Delphiprozess entwickelt mit dem Ziel Klinikern die Identifizierung von Langzeitproblemen zu erleichtern und die geeignetste Folgebehandlung zu erkennen.

Projektleitung:  Univ.-Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Michael Brainin

Pneumonie ist eine häufige Komplikation nach Schlaganfall; 2-30% der Schlaganfallpatienten sind davon betroffen. Diese Patienten weisen ein dreifach erhöhtes Mortalitätsrisiko nach 30 Tagen und ein ungünstigeres Behandlungsergebnis nach einem Jahr auf. Unabhängige Prädiktoren für schlaganfallbedingte Pneumonie sollen identifizieren werden.

Projektleitung:  Univ.-Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Michael Brainin

Experimentelle Studien haben gezeigt, dass Laserstimulation nicht nur den Verlust von Nervenzellen nach einem Schlaganfall oder Schädelhirntraume verhindern, sondern auch die Bildung von neuen Nervenzellen bei Erwachsenen anregen kann.

Projektleitung:  Univ.-Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Michael Brainin ; Univ.-Prof. Dr. Wilfired Lang

Schlaganfallpatienten, die innerhalb der ersten 90 Minuten mittels intravenöser Thrombolysetherapie behandelt werden, weisen gegenüber später lysierten Patienten ein doppelt so gutes funktionelles Outcome auf. In der klinischen Praxis können nur wenige Patienten innerhalb der ersten 90 Minuten behandelt werden.

Projektleitung:  Univ.-Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Michael Brainin

Schlaganfallpatienten, die an einer Stroke-Unit behandelt werden, haben ein geringeres Risiko, an ihrem Schlaganfall zu sterben und weisen ein geringeres Risiko für eine bleibende Behinderung auf. Stroke-Units sind daher in Ländern mit hohem Einkommen zu einem zentralen Element der Schlaganfallbehandlung geworden. Der Zugang zu Stroke-Units soll auch in Ländern mit mittlerem und geringem Einkommen ermöglicht werden.

Zentrum für Demenzstudien

Projektleitung:  Univ.-Prof. Dr. Stefanie R. Auer

A cooperative Project between Danube University, Austria and Charles University, Czech Republic DEMDATA is a multicentre mixed methods cross-sectional study. Stratified and randomly drawn nursing homes in Austria and the Czech Republic will be surveyed. About 500 persons living in institutional long term care will be assessed in each country (Total N about 1000) in an agreed upon common study protocol containing medical and social study parameters. The data will be entered into a common data base and commonly analysed. The project started in March 2106 and will end in February 2018.

Zentrum für Neurorehabilitation

Projektleitung:  Univ.-Prof. Dr. Michaela Pinter, MAS

Etwa 75 % aller Patienten mit einem Schlaganfall haben eine Herzerkrankung und es besteht darüber hinaus, aufgrund der durch den Schlaganfall hervorgerufenen Immobilität ein erhöhtes Risiko für einen erneuten Schlaganfall oder Myokardinfarkt. Schlaganfallpatienten zeigen häufig eine reduzierte Herzratenvariabilität. Diese kann durch aerobes, moderates Ausdauertraining positiv beeinflusst werden.