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Innovation in Österreich
Mentalität des Bewahrens muss aufgebrochen werden
07.06.2017
Unser Kollege Lukas Zenk, Innovations- und Netzwerkforscher, befasst sich mit der Frage wie Innovation auf persönlicher und unternehmerischer Ebene gefördert werden kann. Im Rahmen eines Interviews für die Tageszeitung Die Presse zum Thema „Innovation in Österreich“ erklärt Zenk: „Die Denkweise, dass sich Kreativität entwickeln kann, wenn ich allein in einer Garage sitze, ist ein Mythos“. Kreativität und neue Denkweisen müssten aktiv entwickelt und trainiert werden. Dazu eigenen sich laut Lukas Zenk beispielsweise Methoden, die aus dem Improvisationstheater oder auch aus dem Jazz übernommen werden können. „Es geht darum, spontan die aktuelle Situation und die vorhandenen Ressourcen zu erfassen. Auf dieser Grundlage kann dann gemeinsam in einer Gruppe Schritt für Schritt etwas Neues aufgebaut werden“, sagt Zenk. Vielleicht können diese Ansätze dazu beitragen, dass in Österreich die Mentalität des Bewahrens aufgebrochen wird und erfolgreiche Gründer sich nicht mehr gezwungen sehen auszuwandern.

Das Department für Wissens- und Kommunikationsmanagement beforscht derzeit fünf Themenschwerpunkte im Spannungsfeld zwischen Wissen, Kommunikation und Entscheidungen aus einer inter- und transdisziplinären Perspektive: (1) Information Visualization: Amplifying cognition with graphics and interaction (2) Socio-Cognitive Networks: Integrating cognitive processes and social interactions, (3) Multilayered Innovation Systems: Studying creative problem solving processes and the generation and diffusion of innovation, (4) Sustainable Resource Management: The global challenge of rising demand for natural resources und (5) Sustainable Digital Environments: The effects of digitalization as disruptive change to human-environment systems.


Von zentralem Interesse sind hierbei multidimensionale Innovationssysteme und deren Wirkungsdimensionen (sozio-kultureller, politisch-rechtlich-institutioneller, technologischer, ökonomisch-finanzieller, gestalterischer und ökologischer Natur) sowie damit in Verbindung stehende Kommunikationsprozesse. Dabei kommt ein breites Spektrum an quantitativen und qualitativen Forschungsmethoden (=integrated mixed-methods approach) zur Anwendung. Diese Themen werden bereits in laufenden Forschungsprojekten (FWF, FFG, BM, AMIF) eingesetzt und sollen auch in geplanten Projekten verstärkt zum Einsatz kommen.


Die Inhalte und Ergebnisse unserer Forschungsaktivitäten fließen auch in unsere Lehre mit ein. Zum Thema Innovation und Netzwerkforschung sind vor allem folgendes Studium und Module interessant:


Universitätslehrgang Innovationsmanagement >>>

  • Modul Kognition und Kreativität >>>
  • Modul Business Improvisation >>>
  • Modul Angewandte Netzwerkforschung >>>

Information und Kontakt

Ass.-Prof. Mag. Dr. Lukas Zenk

Telefon: +43 (0)2732 893-2337
Fax: +43 (0)2732 893-4335
E-Mail: lukas.zenk@donau-uni.ac.at
Website: http://www.donau-uni.ac.at/wuk
Adresse:
Donau-Universität Krems
Department für Wissens- und Kommunikationsmanagement
Dr.-Karl-Dorrek-Straße 30
3500 Krems