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Biodiversitäts-Hub startet internationale Vernetzung
Besuch beim Forum Biodiversität Schweiz und beim Schweizerischen Informationszentrum für Arten in Bern
21.02.2018
Ein ExpertInnen-Treffen beim Forum Biodiversität Schweiz und beim Schweizerischen Informationszentrum für Arten in Bern war der Auftakt zur internationalen Vernetzung des Biodiversitäts-Hubs an der Donau-Universität Krems.

Der kürzlich am Department für Wissens- und Kommunikationsmanagement an der Donau-Universität Krems installierte Biodiversitäts-Hub dient als Initiator und Katalysator, um die Ziele des Themenfelds „Ökosysteme und Ökosystem-Dienstleistungen“ des NÖ FTI-Programmes umzusetzen und die Biodiversität in Österreich zu stärken. Seine Aufgabe ist neben dem Aufbau einer Biodiversitäts-Datenbank die Vernetzung von wichtigen Stakeholdern aus Forschung, Politik, Verwaltung, Wirtschaft und dem NGO-Bereich.

 

Internationale Vernetzung ist essentiell zum Schutz der Biodiversität und zur Erfüllung von europäischen und internationalen Verpflichtungen durch Österreich in diesem Bereich. So reiste das Team des Biodiversitäts-Hubs im Februar in die Schweiz, um erste Kooperationsgespräche zu führen und die Strukturen von Biodiversitäts-Netzwerk und -Datenbanken zu analysieren. Im Gespräch mit dem Forum Biodiversität Schweiz konnten wesentliche Erfahrungen des bereits seit 1999 bestehenden Netzwerks, sowie deren Struktur, Schwerpunktsetzungen und Strategie erörtert werden.

 

Forschung und interdisziplinärer Dialog zu aktuellen ökologischen Fragen

Das Forum setzt sich für die Erforschung der Biodiversität ein und pflegt den Dialog und die Zusammenarbeit zwischen WissenschaftlerInnen und EntscheidungsträgerInnen in Verwaltung, Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Regelmäßig organisierte Veranstaltungen gehören ebenfalls zu seinem Aufgabenbereich, so konnte der Besuch in der Schweiz mit der Teilnahme an der Fachtagung SWIFCOB zum Thema „Ökosystemleistungen: vom wissenschaftlichen Konzept zur praktische Anwendung“ verbunden werden. Aktuelle Fragestellungen „Wie können Ökosystemleistungen in politische Strategien übersetzt werden?“ oder „Welche Grundlagen und Instrumente sind nötig, um das Konzept – zum Beispiel als Grundlage für die Raumplanung oder die Bezeichnung von Flächen für die ökologische Infrastruktur – einsetzen zu können?“ wurden diskutiert.


Ein Gespräch mit Stefan Eggenberg, dem Direktor von Info Flora, dem nationalen Daten- und Informationszentrum der Schweizer Flora, konnte Aufschluss über die unterschiedlichen Datenbanken und deren nationale Verknüpfungen im Bereich der Biodiversität in der Schweiz sowie die weiteren Pläne am Weg zu einer gemeinsamen Schweizer Biodiversitäts-Datenbank geben. Mit beiden Institutionen wurden erste Ideen für eine kontinuierliche Kooperation besprochen. Der Biodiversitäts-Hub wird künftig die u.a. auch aus schweizerischer Sicht bestehende Lücke einer ersten Ansprechinstitution für Biodiversität in Österreich füllen.
 

Weitere Informationen:

 

Gefördert durch das Land Niederösterreich:

Forum 2018
ZOOM

Von li. nach re.: Tanja Lumetsberger, MSc; Dr. Andrea Höltl, MBA MES (beide Donau-Universität Krems), Dr. Daniela Pauli (Geschäftsführerin Forum Biodiversität Schweiz), Prof. Dr. Markus Fischer (Präsident Wissenschaftlicher Beirat/Forum Biodiversität Schweiz). Foto: Donau-Universität Krems

Rückfragen

Dr. Andrea Höltl, MBA MES

Telefon: +43 2732 893-2123
Fax: +43 2732 893-4335
E-Mail: andrea.hoeltl@donau-uni.ac.at
Website: www.donau-uni.ac.at/wuk
Adresse:
Donau-Universität Krems
Department für Wissens- und Kommunikationsmanagement
Dr.-Karl-Dorrek-Straße 30
3500 Krems