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Das Pflichtenheft als Brückendokument
Vortrag von Dr. Benedikt Lutz vom Department für Wissens- und Kommunikationsmanagement zu Verständlichkeitsforschung bei Business-Analyse- und Requirements and DevOps Day
03.07.2017
Verständlichkeit von Anforderungsdokumenten in Softwareprojekten, beispielsweise in Pflichtenheften, ist keine Kür, sondern spart Geld, Zeit und Nerven, erklärte Dr. (habil) Benedikt Lutz vom Department für Wissens- und Kommunikationsmanagement der Donau-Universität Krems im Rahmen des Business-Analyse- und Requirements and DevOps Days der Connect Business Academy.

In seinem Vortrag stellte Benedikt Lutz Ansätze der Verständlichkeitsforschung dar und betonte die Bedeutung des Themas für Requirements Engineers. Gerade das Pflichtenheft sei ein „Brückendokument“ zwischen Auftraggeber und Auftragnehmer, in dem sich die Vertragspartner auf eine möglichst eindeutige Interpretation des Inhalts einigen müssen.


Gerade in diesem Dokument treffen jedoch meist unterschiedliche Fachsprachen aufeinander: Die der jeweiligen Anwendungsdomäne, die der (technischen) Umsetzung sowie häufig auch die juristische Fachsprache.


Rahmenmodell Verständlichkeit
Mittels eines Rahmenmodells der Verständlichkeit zeigte der Linguist und Verständlichkeitsforscher in seinem Vortrag Wege auf, wie auch in diesem Fall verständliche Texte entstehen. „Ein wichtiger Erfolgsfaktor ist zunächst die klare Terminologie“, erklärte Benedikt Lutz, „gleichzeitig gilt es jedoch auch das Vorwissen der Kommunikationspartner zu berücksichtigen.“ Auch Visualisierungen, klare Gliederungen sowie die Entwirrung komplizierter langer Sätze kann wesentlich zur Verständlichkeit beitragen.


Benedikt Lutz, habilitierter Linguist, bringt selbst über 20 Jahre Erfahrung in der Software-Entwicklung bei Siemens mit. Seit 2009 ist er an der Donau-Universität Krems tätig und leitet unter anderem die Studiengänge Qualitätsmanagement sowie Integrated Management Systems.


Weitere Informationen
Department für Wissens- und Kommunikationsmanagement
Foliensatz: Was Sie als Requirement Engineer jedenfalls über Verständlichkeitsforschung wissen sollten

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Rückfragen
Mag. Dr. habil. Benedikt Lutz
Department für Wissens- und Kommunikationsmanagement
Donau-Universität Krems
Tel. +43 (0)2732 893- 2322
benedikt.lutz@donau-uni.ac.at
www.donau-uni.ac.at/wuk