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Transdisziplinäres Laboratorium Sustainable Mineral Resources (SMR TdLab)

Schwerpunkt Global Food Security and Phosphate Rock

Brunnen Detail

Die Weltbevölkerung wächst: Einerseits nimmt die Anzahl der Menschen zu, andererseits auch deren Wohlstand. Vor diesem Hintergrund stellt uns das Ziel der globalen Nahrungsmittelsicherheit vor große Herausforderungen. Das Element Phosphor spielt dabei eine entscheidende Rolle – schließlich beruht etwa die Hälfte der weltweiten Lebensmittelproduktion auf dem Einsatz von phosphathältigen Mineraldüngern. Phosphatgestein, aus dem Phosphor überwiegend gewonnen wird, ist nur begrenzt verfügbar; ein nachhaltiger Umgang mit dieser Ressource ist somit ein wichtiger Beitrag zur globalen Lebensmittelsicherheit der Zukunft.


Das transdisziplinäre Laboratorium „Sustainable Mineral Resources“ (SMR TdLab), das im Jahr 2016 an der Donau-Universität Krems gegründet wurde, trägt durch Forschungen zum verantwortungsbewussten, nachhaltigen und effizienten Phosphormanagement zur globalen globalen Nahrungsmittelsicherheit bei. Das Forschungsteam baut dabei unter anderem auf den Ergebnissen des globalen, transdisziplinären Projekts Global TraPs auf, das 2011 gegründet wurde, und arbeitetet mit zahlreichen internationalen ExpertInnen zusammen.

 

Um das derzeitige System verbessern zu können, muss es zuerst im Detail verstanden werden. Dieses Verständnis wurde über bisherige Forschungen zu einer umfassenden Phosphor-Wertschöpfungskette vorangetrieben.


Phosphor wird überwiegend aus Phosphatgestein gewonnen, dessen Vorkommen sich weltweit auf wenige Länder konzentriert. Um die Versorgung mit dieser begrenzten Ressource auch langfristig zu sichern, spielt die Effizienz – und insbesondere die Ressourcen-Effizienz – eine wichtige Rolle. Diese wird anhand der Entwicklung der Aufbereitungseffizienzraten untersucht und illustriert. Eine Data Envelopment Analyse zeigt keine signifikanten Zusammenhänge zwischen der Unternehmensgröße, der Besitzstruktur (staatliche vs. private Unternehmen) und der ökonomischen Effizienz der Unternehmen.


Aktuelle Forschungsprojekte erweitern derzeit das Forschungsfeld durch die Integration weiterer Daten zu anderen Mineralien, landwirtschaftlichen Gütern und wirtschaftlichen Indikatoren.