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Zukunft der Demokratie in EU-ropa

Doktorandenkolleg


Seit Februar 2013 veranstaltet die Donau-Universität Krems in Zusammenarbeit mit der Andrassy Universität Budapest ein Doktoratsstudium „Zukunft der Demokratie in EU-ropa“, das vom Land Niederösterreich im Rahmen des internationalen und interuniversitären Netzwerks Politische Kommunikation (netPOL) unterstützt wird.


Das Programm richtet sich an junge ForscherInnen und verbindet politik-, kommunikations-, und wirtschaftswissenschaftliche Ansätze, um vor dem Hintergrund einer tiefgreifenden Krise der Politik in EU-ropa die Weiterentwicklung moderner Demokratien in den Mittelpunkt der wissenschaftlichen Arbeit zu stellen.


Lehrinhalte sind u.a. Forschungen über Demokratiequalität, BürgerInnenbeteiligung, Politische Bildung sowie Neue Medien und Europäische Öffentlichkeit. Politikwissenschaftler Peter Filzmaier, Koordinator von netPOL und des Studienprogramms, dazu: „Die Legitimations- und Vertrauenskrise sowie das zunehmende Negativimage von Politik bestreiten nicht einmal die Politiker und Parteien selbst. Doch machen Populismus und angebliche Ho-Ruck-Lösungen keinen Sinn, wir müssen uns noch intensiver wissenschaftlich und auf seriöser Datenbasis mit den Möglichkeiten von Reformen der Demokratie beschäftigen.“


Dementsprechend wird im Studium vor allem auf eine höchstwertige Aus- und Fortbildung im Umgang mit sozialwissenschaftlichen Methoden gelegt. Darüber hinaus ist es Teil des Programms,dass die DoktorandInnen ihre Forschungsergebnisse auf wissenschaftlichen Konferenzen sowie durch Publikationen in renommierten Fachzeitschriften vorstellen.


Zielgruppe

 

  • Master-AbsolventInnen, die im Rahmen ihres Bachelor- und Masterstudiums insgesamt mindestens 240 ECTS erworben haben (240 ECTS Grundstudium oder 180 ECTS Bakk. + 120 ECTS Master).
  • Deutsch-Kenntnisse werden vorausgesetzt, die Beherrschung von Englisch als Wissenschaftssprache wird erwartet.
  • Arbeits- und Forschungserfahrung in inner- und außeruniversitären Projekten ist erwünscht, die Kombination des Studiums mit entsprechenden (Teilzeit-)Tätigkeiten ist möglich.
  • Auf methodische Vorkenntnisse wird besonderer Wert gelegt.

 

Inhalte


Das Programm verbindet politik-, kommunikations-, und wirtschaftswissenschaftliche Ansätze, um sich mit Fragen der Zukunft moderner Demokratien in Europa auseinanderzusetzen. Studierende befassen sich dabei sowohl im Rahmen ihrer Dissertationsprojekte als auch durch die Teilnahme an Lehrveranstaltungen mit den Herausforderungen, denen sich die Europäische Union und die europäischen Staaten angesichts einer Legitimations- und Vertrauenskrise der Demokratie stellen müssen. Folgende Forschungsbereiche stehen im Fokus und sind daher auch themenleitend für Dissertationen:


• EU-ropäische Öffentlichkeit
• Politische Kommunikation
• Neue Medien
• Parteien- und Wahlforschung
• Digitale Demokratie
• Transformationsprozesse in Zentral- und Mitteleuropa
• Politische Bildung
• Politische Partizipation

 

Studienaufbau


Das Studium umfasst 240 ECTS und ist in zwei Teile unterteilt. In der ersten Hälfte des Studiums (Semester 1-4) absolvieren die Studierende Lehrveranstaltungen (3 pro Semester) und arbeiten an der eigenständigen Forschung. Am Ende des vierten Semesters muss eine Komplexprüfung abgelegt werden. Nach der erfolgreich abgelegten Prüfung widmen sich die Studierenden ihrer Forschungsarbeit und dem Schreiben der Dissertation. Die Dissertation muss innerhalb von drei Jahren nach dem Ablegen der erfolgreichen Komplexprüfung eingereicht werden.

 

 


BetreuerInnen:

 

  • Univ.-Prof. Dr. Ellen Bos (Andrássy Universität Budapest)
     
  • Univ.-Prof. Dr. Peter Filzmaier (Donau Universität Krems, Universität Graz)

 

  • Univ.-Prof. Dr. Otmar Höll (Donau Universität Krems - Visiting Professor)

 

  • Univ.-Prof. Dr. Peter Parycek, MAS, MSc  (Donau Universität Krems)

 

  • Univ.-Prof. Dr. Markus Rhomberg (Zeppelin Universität, Friedrichshafen)

 

Betreuungen nach Absprache individuell möglich.


Rückfragen richten Sie bitte an:


Dr. Christina Hainzl


Koordination netPOL
Donau Universität Krems/ Plattform Politische Kommunikation
Tel: +43 (0)664-8153586
E-mail:christina.hainzl@netpol.at
 

Andrássy Universität Budapest
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