Lehre Übersicht Bildwissenschaften

Department für Bildwissenschaften

Als Wissensspeicher und Kommunikationsinstrument erwächst dem Medium Bild zunehmend Bedeutung in unserer globalen Gesellschaft. Bilder formen Netze gesellschaftlichen Zusammenhalts, sie können politische und religiöse Leidenschaften entzünden, Bilder schaffen Werte und sind eine Kernressource bei der Entstehung und Vermittlung neuer wissenschaftlicher Theorien. Heute definiert die Dynamik der Medienrevolution viele Fragen neu, denen sich die Bildwissenschaft stellt. In fast allen Bereichen wird praktisches und theoretisches Wissen um Entstehung, Funktion, Verwertung, Geschichte und Wirkung der Bilder zur essenziellen Voraussetzung für den Erwerb von Bildkompetenz im digitalen Zeitalter.

Postgradulale Bildwissenschaften

Ziel des Lehrangebots am Department für Bildwissenschaften ist es, den Studierenden ein wissenschaftlich fundiertes, praxisorientiertes und historisch vergleichendes Wissen über Bilder und Bildinformationen zu vermitteln. Professionelle und aktuelle Kenntnisse für den Umgang mit visuellem Material, von historischen Kunstmedien bis zu digitalen Bildwelten aus Wissenschaft, Kunst und Popularkultur ermöglichen es die heute notwendigen Bild und Medienkompetenzen zu erwerben.

 

Programme:

Postgradulale MedienKunstGeschichte

MedienKunstGeschichte vermittelt durch ein Netzwerk renommierter internationaler TheoretikerInnen, KünstlerInnen und KuratorInnen, u.a. Steve DIETZ, Erkki HUHTAMO, Lev MANOVICH, Jens HAUSER, Christa SOMMERER, Gerfried STOCKER, knowbotic research, Paul SERMON und Oliver GRAU, die Schlüsselentwicklungen der Kunst unserer Zeit. Unterstützt durch Onlinedatenbanken und andere zeitgemäße Lehrinstrumente wird abschnittweise in die Felder Computeranimation, Netzkunst, Interaktive, Telematische und Genetische Kunst bis zu den jüngsten Reflexionen von KünstlerInnen auf dem Gebiet der Nano-Kunst eingeführt. KünstlerInnen und ProgrammiererInnen bieten Einführungen und Übungen zu aktueller Software und Interfaceentwicklungen, CAVE-Installationen, Telepräsenz, Augmented Reality sowie Wearables. Historische Ableitungen, die weit in die Geschichte zurückreichen, zeigen, oft in verblüffender Weise, dass Digitale Kunst ohne Verständnis der Kunst- und Mediengeschichte nicht tiefgründig zu erfassen ist.

Lehrgänge

Postgraduale Medienwissenschaften

Die transdisziplinär ausgerichtete Bandbreite versammelt unterschiedliche Methodenansätze und bieten einen Überblick über Wissensfelder der Humanities, Data Literacy, Digitale Methoden, Computerphilologie, Visuelle Kultur, Datenkritik, Historische Fachinformatik, Computerlinguistik, Kultur- und Mediengeschichte, Popularisierung und Visualisierung komplexer Datenstrukturen, Datenschutzrecht, Informationsmanagement und Theorien der digitalen Medien. Im Bereich der Vermittlung, Sammlung und Vermarktung von Daten spielen auch spezifisch auf die Thematik zugeschnittene juristische und ökonomische Aspekte eine wichtige Rolle.
Verbindung aus neuen Entwicklungen im Bereich Social und Visual Media, für die Web 2.0, Virtual Reality, Branded Entertainment, Viral Media, Visual Music, Scientific Visualisation, Micromovies und Anwendungen wie YouTube, Google Earth, flickr und Facebook stehen. Der Einsatz von Crossmedia Strategien im Kultur oder Medienbereich setzt zunehmend ein Verständnis für die gesellschaftliche Bedeutung der visuellen und partizipativen Mediennutzung voraus.

Lehrgänge

 

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