Donau-Universität Krems 
DEUTSCH
Bildwissenschaften und Medienkunst Bildwissenschaft, MA Aufbau / Inhalte Faculty Zeitplan TeilnehmerInnen Master Thesen Studienort Göttweig Bewerbung / Zulassung Stipendien Finanzierungsmöglichkeiten Studierendenprojekte

Bildwissenschaft, MA

Dieter BOGNER

Kunsthistoriker, Universitätsdozent, Ausstellungskurator und Museumsplaner. Von 1990 bis 1994 Geschäftsführer der Museumsquartier Errichtungs- und Betriebsgesellschaft Wien. 1994 Gründung der Firma bogner.cc, die sich international der museologischen Fachplanungen und Ausstellungsorganisation sowie Kulturentwicklungsplänen widmet. Dieter Bogner ist Stifter und Vorstandsvorsitzender der Friedrich und Lillian Kiesler Privatstiftung, Wien, und Mitglied des Board of Trustees am New Museum of Contemporary Art, New York.Gemeinsam mit Gertraud Bogner leitet er den Kunstraum Buchberg, Schloss Buchberg.

Martin Roman DEPPNER

Oliver GRAU

Oliver Grau ist Inhaber des ersten Lehrstuhls für Bildwissenschaften im deutschen Sprachraum an der Donau-Universität Krems. Nach dem Studium in Hamburg, Siena, London und Berlin und der Promotion lehrte und forschte Grau an der Humboldt-Universität zu Berlin, verbrachte Gastaufenhalte an Forschungslabs in Japan und USA und war nach der Habilitation 2003 als Vertretungsprofessor an internationalen Universitäten tätig. Seit 2005 ist er Inhaber des ersten Lehrstuhls für Bildwissenschaften im deutschen Sprachraum und Leiter des Departments für Bildwissenschaften an der Donau-Universität Krems. Grau ist Beirat und Gutachter verschiedener Fachzeitschriften, Verbände und Stiftungen und Direktor der ersten internationalen Konferenz zur MedienKunstGeschichte: Refresh!, Banff 2005. Ferner leitet Grau Entwicklung und Aufbau des Archiv für Digitale Kunst, sowie die Datenbank der Graphischen Sammlung Göttweig www.gssg.at, Österreichs größter privater graphischen Sammlung. Zahlreiche Veröffentlichungen, übersetzt in 14 Sprachen, u.a.: Virtual Art (2003), MediaArtHistories (2007), Imagery in the 21st Century (2011)

Thomas HENSEL

Thomas Hensel

Thomas Hensel studierte Philosophie, Kunstgeschichte, Klassische Archäologie und Unternehmensführung in Hamburg, München und Vallendar und promovierte im Fach Kunstgeschichte mit der Arbeit „Wie aus der Kunstgeschichte eine Bildwissenschaft wurde. Aby Warburgs Graphien“. Hensel war wissenschaftlicher Mitarbeiter am kunstgeschichtlichen Seminar der Universität Hamburg wo er das Graduiertenkolleg „Politische Ikonographie“ koordinierte. Später war er wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Kunsthochschule für Medien in Köln, an der Universität Potsdam und ist seit 2007 Studienrat im Hochschuldienst an der Universität Siegen wo er an seinem Habilitationsprojekt: „Das Spielen des Bildes. Ikonologische Interpretationen des Computerspiels“ arbeitet.

Monika HAGEDORN-SAUPE

Prof. Monika Hagedorn-Saupe studied mathematics, sociology, psychology, and adult education at the Ruhr-Universität Bochum, at Kings College London, and at the Freie Universität Berlin. Since 1994, she has been Head of the department "Visitor-related museum research and museum statistics" in the Institut for Museum Research. She is responsible for several European projects and acts as the Deputy Director of the Institute.
Since 1997 she chairs the Special Interest Group on Documentation (Fachgruppe Dokumentation) in the German museum association (Deutscher Museumsbund e.V.) and is Secretary of CIDOC, the documentation committee in ICOM. Currently she is a board member of the German Museum Association and represents ICOM-Europe at the EDL-Foundation. Since 2006 she is Honorary Professor at the University of Applied Science HTW in Berlin and teaches museology.
WP Leader on dissemination in ATHENA.

Martin SCHULZ

Martin Schulz studierte Kunstgeschichte, Archäologie und Philosophie in Heidelberg, München, New York, und Karlsruhe. Er ist Privatdozent im Fachbereich Kunstwissenschaft und Medientheorie der Staatlichen Hochschule für Gestaltung Karlsruhe und koordinierte das Graduiertenkolleg „Bild-Körper-Medium“. Schulz publizierte zahlreiche Arbeiten zu zeitgenössischer Kunst und Bildtheorie, u.a. „Ordnungen der Bilder. Eine Einführung in die Bildwissenschaft“.

Klaus SACHS-HOMBACH

Sachs-hombach

Klaus Sachs-Hombach ist Professor für Philosophie an der TU Chemnitz. Er promovierte 1990 in Philosophie an der Westfälischen Wilhelms-Universität in Münster, arbeitete anschließend als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Magdeburg. Er hielt sich zu Gastaufenthalten an der Subfaculty of Philosophy der Oxford University (1991) und am MIT (1992) auf. Nach der Habilitation 2003 war er als wissenschaftlicher Oberassistent am Institut für Simulation und Graphik der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg beschäftigt. Seit 2007 ist er Professor für Philosophie mit Schwerpunkt Kognitionswissenschaften an der TU Chemnitz. Sachs-Hombachs Forschungsschwerpunkte sind Philosophische Bildtheorien (Bildwissenschaft), Semiotik, Kommunikationstheorie, Kulturphilosophie, Medientheorie. Zudem Wissenschaftstheorie, Philosophische Probleme der Psychologie und Kognitionswissenschaft, Geschichte der Philosophie insbesondere des 19. und 20 Jahrhunderts.

Martin WARNKE

Martin Warnke ist geschäftsführender Institutsleiter und Hochschullehrer am Institut für Kultur und Ästhetik digitaler Medien (ICAM) und verantwortet zusammen mit Rolf Großmann den Minor "Digitale Medien/ Kulturinformatik". Im Zuge seine Forschungsarbeiten basierend auf Hypermedien, interaktiven Systemen, Bildverarbeitung und Medientechnik war er unter anderem Lüneburger Projektleiter des DFG-Projekts HyperImage und ist Sprecher des DFG-Projekts "Meta-Image" in Kooperation mit der HU Berlin und der Universität zu Köln. Warnke ist Mitbegründer des jährlich stattfindenden „HyperKult“-Workshops und lehrt an den Universitäten Klagenfurt und Basel und war Gastprofessor an der Universität Wien im Institut für Philosophie.

Beat WYSS

Beatwyssportrait

Professor für Kunstwissenschaft und Medientheorie an der HfG Karlsruhe
1997-2004 Leiter des Instituts für Kunstgeschichte an der Universität Stuttgart.
Publikationen auf den Gebieten der Gegenwartskunst, der Klassischen Moderne und der Kunst der Neuzeit in ihren kulturgeschichtlichen und rezeptionsgeschichtlichen Zusammenhängen; Quellen zur Architekturtheorie; Architektur- und Stadtbaugeschichte des 19.und 20. Jahrhunderts, u.a.: Trauer der Vollendung, zur Geburt der Kulturkritik, Matthes & Seitz, 1985; Neuauflage Köln, DuMont, 1997; Die Welt als T-Shirt, Zu Ästhetik und Geschichte der Medien, Köln, DuMont, 1997.

Herbert LACHMAYER

Professor am Institut für Bildende Kunst und Kulturwissenschaften der Universität für künstlerische und industrielle Gestaltung in Linz sowie Leiter des Art & Tek Institute Linz; Gründer und Vorstand des Da-Ponte-Instituts für Librettologie, Don Juan Forschung und Sammlungsgeschichte in Wien.
Geb. 1948 in Wien. Studium der Philosophie, Soziologie und Kunstgeschichte; Leiter: MOZART. Experiment Aufklärung, Eine Ausstellung des Da Ponte Instituts zum Mozartjahr 2006 in der Albertina

Anton HOLZER

Anton Holzer ist Fotohistoriker, Publizist und Ausstellungskurator in Wien, sowie Herausgeber der Zeitschrift „Fotogeschichte – Beiträge zur Geschichte und Ästhetik der Fotografie“. Holzer studierte Geschichte, Politologie und Philosophie in Innsbruck, in Bologna sowie in Wien, wo er zur Kriegsfotografie im Ersten Weltkrieg promovierte. Seit 1994 beschäftigt er sich mit der Geschichte der Fotografie und forscht und publiziert zu fotohistorischen und kulturgeschichtlichen Themen. Holzer hat Lehraufträge zur Fotografiegeschichte an den Universitäten Krems, Wien und Luzern und verfasst regelmäßig Beiträge für Kataloge und Publikationen sowie für das Feuilleton: NZZ, Tages-Anzeiger, Die Presse und Wiener Zeitung.

Harald KRAEMER

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Nach seinem Studium in Trier, Wien und Witten/Herdecke gründete der promovierte Kunstwissenschaftler und diplomierte Museumskurator 1992 in Wien eine Beratungsfirma für Museumsinformatik, digitale Sammlungen und Medien im Museum. Seither unterstützte er über 40 Institutionen beim Aufbau von Collection und Museums Management Systemen, digitalen Sammlungen, Social Media- und Web-Strategien und beim Einsatz von Neuen Medien im Ausstellungsbereich.

Seit 1998 ist er als Produzent, Regisseur und Gestalter von Hypermedia-Anwendungen im kulturellen Bereich tätig. Zu seinen Schwerpunkten in der Forschung gehören neben der Untersuchung interaktiver und edukativer Strategien der Dramaturgie, Narration und des Wissenstransfer auch Fragen der Erschließung und Dokumentierbarkeit hypermedialer Medien und der zeitgenössischen Kunst.

Als Dozent unterrichtet er am Zentrum für Bildwissenschaften der Donau Universität Krems und an der ZHdK im Departement Design in der Vertiefungsrichtung "Cast" und im Masterstudiengang "Ereignis".
Gegenwärtig wertet Harald Kraemer die Analyse von über 700 Multimedia-Produkten aus und schreibt ein Buch zum Thema "Hypermedia Communication Design & Museum".

Frank DEN OUDSTEN

Frank den Oudsten, in Streefkerk geboren, lebt in Amsterdam und arbeitet international.
Er ist Szenograf, Medienkünstler und Professor für Szenografie und jetzt an unterschiedlichen Hochschulen und Universitäten tätig. Er studierte technische Physik, Fotografie und Film. Seine berufliche Praxis umfasst neben performativen Experimenten auf und für die Bühne, sämtliche Medieninstallationen im Ausstellungskontext u.a. für das Niederländische Architektur Institut in Rotterdam, das Gemeentemuseum in Den Haag, das Rijksmuseum Kröller Müller in Otterlo, das Centraal Museum in Utrecht, das Walker Art Center in Minneapolis, das Deutsche Architekturmuseum in Frankfurt am Main und das Zentrum für Kunst und Medientechnologie in Karlsruhe. Frank den Oudsten erarbeitet Gesamtkonzeptionen für narrative Räume und setzt sowohl traditionelle- als auch avancierte Medientechnologien zur Darstellung von Objekten und Inhalten ein. Derzeit bereitet er eine Publikation zur Theorie der Szenografie vor, die 2010 bei Ashgate Publishers in London

Brigitte FELDERER

Kuratorin und Kulturtheoretikerin Lektorin an der Universität für angewandte Kunst in Wien, Autorin zahlreicher Fachpublikationen zu kulturhistorischen und sprachwissenschaftlichen Themen u.a.: Felderer, Brigitte/Strouhal, Ernst: Rare Künste. Zur Kultur- und Mediengeschichte der Zauberkunst 2007. Kuratorin der Ausstellung Phonorama
Eine Kulturgeschichte der Stimme als Medium, ZKM Karlsruhe 2004 und Wunschmachine, Welterfindung. Eine Geschichte der Technikvisionen, Kunsthalle Wien (Wiener festwochen 1996)

Uwe SCHÖGL

Uwe Schögl ist Kurator für Fotografie im Bildarchiv und Graphiksammlung der Österreichischen Nationalbibliothek.
Studium der Kunstgeschichte und der Klassischen Archäologie an der Universität Salzburg. Seit 2010 Präsident der Europäischen Gesellschaft für die Geschichte der Photographie (ESHPh) und Co-Editor der Zeitschrift „PhotoResearcher“. Lehrtätigkeit an der Donau-Universität Krems / Zentrum für Bildwissenschaften (seit 2006). Ausstellungskurator und Autor zahlreicher internationaler Veröffentlichungen mit Schwerpunkt Ästhetik und Geschichte der Fotografie. Neben Publikationen zur Klassischen Moderne in Österreich, Kunst in totalitären Regimen im 20. Jahrhundert, Beschäftigung mit den Wechselbeziehungen von Malerei und Fotografien, darunter Veröffentlichungen zu „Hans Makart und die Fotografie“(2011) und „Klimt in zeitgenössischen Fotografien“ (2012).

Gerhard DIRMOSER

Gerhard Dirmoser ist Informatiker und Systemanalytiker und führt seit 25 Jahren Studien im Kunstfeld und im Rahmen der Bildwissenschaften durch. Dirmoser realisierte zahlreiche Ausstellungen, u.a. für das Ars Electronica Festival, das Ludwig Boltzmann Institut für Medien.Kunst.Forschung und das Zentrum für Gegenwartskunst in Linz.

Holger SIMON

Prof. Dr. Holger Simon studierte Kunstgeschichte, Philosophie und Pädagogik in Köln. Nach seiner Habilitation arbeitet er als Privatdozent am Kunsthistorischen Institut der Universität zu Köln sowie als Lehrbeauftragter an der Donau-Universität Krems. 2009 gründete Simon die Pausanio GmbH & Co.KG, die ein Internetportal für Audioguides und Hörbücher zu den Themengebieten Kunst und Kultur betreibt. Außerdem ist Simon ist Mitglied im Fachausschuss Urheberrecht des Deutschen Kulturrats sowie Gründungsmitglied und Vorsitzender des Vereins „prometheus - Das verteilte digitale Bildarchiv für Forschung & Lehre e.V.“. Seit 2013 ist Holger Simon Professor am Kunsthistorischen Institut der Universität zu Köln.

» Menschen an Kunst heranführen heißt, Ihnen einen Weg zeigen, sich von Kunst und ihrer Geschichte berühren zu lassen. «

Prometheus
Pausanio

Wolfgang HESSE

Wolfgang Hesse

Wolfgang Hesse ist Herausgeber und Gründer der Zeitschrift Rundbrief Fotografie. Er studierte Kunstgeschichte und empirische Kulturwissenschaft in Tübingen, forscht, kuratiert und publiziert zu fotografischen Themen und arbeitet im Stadtmuseum Tübingen. 1989 gründete Hesse die AG Fotografie im Museum des Museumsverbands Baden-Württemberg. Er ist u.a. für die staatlichen Kunstsammlungen Dresden, die Sächsische Landesstelle für Museumswesen, und die Deutsche Fotothek tätig. Seit 2009 arbeitet Hesse am DFG-Projekt "Das Auge des Arbeiters" am Institut für Sächsische Geschichte und Volkskunde Dresden.

Staatliche Museen zu Berlin

Christian BRACHT

Christian Bracht studierte Kunstgeschichte, Philosophie, Germanistik und Baugeschichte an der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule Aachen und promovierte 1998 mit einer Arbeit zur Kunstkritik der sechziger Jahre.
Er war Gründungs- und Vorstandsmitglied im Kunstverein Mehrwert in Aachen, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Goethe-Nationalmuseum Weimar sowie Assistent in Fortbildung an den Staatlichen Museen zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz. Am Institut für Kunstgeschichte der Universität Bern leitete er das E-Learning-Projekts artcampus, im Rahmen von Swiss Virtual Campus. Seit November 2004 Leiter des Bildarchivs Foto Marburg – Deutsches Dokumentationszentrum für Kunstgeschichte.
Seine Forschungsschwerpunkte sind Kunst und Kunsttheorie der Moderne, Geschichte der Fotografie, Digitale Fachinformationssysteme, E-Learning.

Foto Marburg