Mehrgeschoßiger Holzhybridbau

Certified Program

Partner

Vortragende

Die Vortragenden sind ausgewiesene Spezialisten im Bereich Innovativer Holzbau mit Erfahrung in Lehre und Praxis.
Jedes Modul beinhaltet eine geführte themenbezogene Fachexkursion.
Veranstaltungsort ist die Donau-Universität Krems. Mehrere Unterrichtstage werden entsprechend dem Modulthema und Exkursionsziel auch an anderen Orten in Niederösterreich und Wien stattfinden.

 

Arch DI Martin Aichholzer
Architekt www.magk.at, Studiengangsleiter Architektur - Green Building am FH Campus Wien

 

DI Dr. Jörg Koppelhuber
PM Holzbau – Projektmanagement, Lehrbeauftragter u.a. TU Graz, Institut für Baubetrieb und Bauwirtschaft

 

BMSTR Ing. Caroline Palfy
Geschäftsführung HoHo Wien www.hoho-wien.at, cetus Baudevelopment www.cetus.at

 

DI Dr. Martin Teibinger
Ausbildner, Berater, Fachautor, Gutachter, Netzwerker, Vortragender www.derteibinger.at

 

Em. Univ.-Prof. DDI Dr. Wolfgang Winter
Architekt und Bauingenieur, vormals Vorstand des Instituts für Tragwerksplanung und Ingenieurholzbau an der TU Wien

 

DI Dr. Richard Woschitz
Woschitz Group www.woschitzgroup.com

Statements

DI MSc Tamir Pixner, Geschäftsführer der timbatec Holzbauingenieure GmbH

Die hybride Bauweise ist keine neue Erfindung, sondern eher eine Wiederentdeckung. Es geht darum, die Vorteile einzelner Materialien genau zu kennen und spezifisch für die jeweilige Anwendung einzusetzen. Dieses Wissen kann zum Beispiel mit systematisierten Details und Abläufen bereitgestellt werden und dabei helfen, Planungs- und Bauprozesse zu vereinfachen, beschleunigen und sicherer zu machen. Digitale Werkzeuge vereinheitlichen dabei nicht die Ergebnisse, sondern erleichtern die Handhabung vielfältiger Lösungen.

Drei- bis Sechsgeschosser sind für den Holzbau prädestiniert, hier kann auch die Hybridbauweise ein Thema sein. Überall dort wo dem reinen Holzbau Grenzen gesetzt werden (Spannweiten bezogen auf Kosten, Brandschutzanforderungen bei mehr als sechs Geschossen, etc.), kann der Hybridbau diese Schwächen ausgleichen.

Die kostenoptimale Errichtung verlangt nach einer effizienten und phasengerechten Planung. Dabei müssen Kräfte gebündelt und Schnittstellen vereinfacht werden.

Es ist allerhöchste Zeit, Prozesse in der Bauwirtschaft zu beschleunigen. Der Holzhybridbau kann dazu einen wesentlichen Beitrag leisten.

 

Roman Fritz, Geschäftsführer von Rubner Holzbau GmbH

Die Entscheidung für eine spezielle Bauweise beruht aktuell nicht auf den ökologischen Vorteilen eines bestimmten Materials, sondern weiterhin vor allem auf ökonomischen Aspekten. Wesentliche Frage ist, in welcher Zeitspanne kann das Gebäude geplant und errichtet werden? Bedingt durch den Fachkräftemangel ist die Nachfrage im Holzbau schon heute kaum zu bewältigen. Die Vorfertigung im Werk hilft, die hohen Qualitätsansprüche der Bauabwicklung zeit- und kosteneffizient zu erfüllen.

Ein praktisches Beispiel ist ein Flughafen-Projekt in Philippinen. Auf der Baustelle waren 700 Arbeiter tätig. Nur sieben Personen waren notwendig, um den von Rubner Holzbau vorgefertigten Bau in kürzester Zeit zu montieren.

Die Erfolgsfaktoren in der Umsetzung von Holzbau-Projekten umfassen eine detaillierte, umfassende Planung vor Fertigungsbeginn, einen effizienten Einsatz von Materialien, einen hohen Vorfertigungsgrad sowie eine durchdachte Logistik.

Die Bewältigung der großen Nachfrage im Bausektor hat seine Grenzen. Den Erwartungen ist mit Vorsicht und Bedacht zu begegnen. Fehler können in der Entwicklung enormen Schaden anrichten. Bauen erfordert nicht nur Erfahrung, sondern auch stets aktuelles, gesichertes Wissen. Für einen nachhaltigen Erfolg eines Unternehmens ist es wichtig, seine Mitarbeiter immer am aktuellen Stand zu halten.

 

DI Michaela Smertnig, Clustermanagerin ecoplus Bau.Energie.Umwelt Cluster Niederösterreich

Der ecoplus Bau.Energie.Umwelt Cluster Niederösterreich bringt Unternehmen verschiedenster Fachrichtungen und Wissenschaft zusammen. Ziel dabei ist, Potenziale für Innovationen in der Baubranche zu nützen. Dazu setzt der Cluster kooperative Projekte auf, in denen Bedarfe von Unternehmen und Trends in der Branche behandelt werden. Aktuelle Beispiele mit Fokus auf mehrgeschossigen Holzbau sind „TGA Holzbau“ oder „Holz.Bau.Verbindungen“. Große und kleine Unternehmen, Industrie und Gewerbe setzen dabei auf Spezialwissen und optimierte Lösungen. Wichtig ist, dass das gemeinsame Verständnis für die Zusammenhänge von Prozessen und ein übergeordnetes Ziel vorhanden ist.

So ist der neue Universitätslehrgang „Mehrgeschoßiger Holzhybridbau“ an der Donau-Universität Krems ebenfalls aus einem kooperativen Cluster-Projekthervorgegangen. Dieser „Pilot-Lehrgang“ war auf die Bedarfe der Unternehmen aus dem Waldviertel bei der rund um die Planung und Umsetzung von Mehrgeschoßern in Holz maßgeschneidert: Wissen über neue Technologien, Entwicklungen in der Branche, Erfahrungen aus erster Hand. Experten und Expertinnen aus Wirtschaft, Lehre und Forschung haben die Teilnehmenden intensiv begleitet. Eine Förderung durch die FFG sowie die tatkräftige Unterstützung durch die Stadtgemeinde Heidenreichstein hat die Umsetzung des Projekts ermöglicht.

 

Em.o.Univ. Prof. DDI Wolfgang Winter, TU Wien, berichtet aus Frankreich

Das Olympische Dorf zur Olympiade 2024 in Paris wird zu 100 Prozent aus Holz errichtet.
Die Stadt Paris hat beschlossen, dass bei Neubau und Renovierung Holzbau zur Regel werden und nicht die Ausnahme bleiben soll.

 

LIM KR Josef Daxelberger, Landesinnungsmeister Holz Niederösterreich

Mehrgeschossige Holzhybridbauten sind vor allem im urbanen Raum eine zukunftsweisende Möglichkeit, die Vorteile verschiedener Materialien wie Stahl, Glas, Beton und Holz zu vereinen und in technischer sowie architektonischer Hinsicht zu bestmöglichen Lösungen zu kommen.
Der Universitätslehrgang greift das große Potential einer derartigen Bauweise auf und hat das Ziel, Planer und Ausführende auf die Erfordernisse und Erwartungen in der Praxis vorzubereiten.
Als Interessenvertretung der NÖ Zimmerer sind wir bestrebt, bestmögliche Aus- und Weiterbildung anzubieten sowie Lehrgänge zu fördern, die unsere Mitgliedsbetriebe fit für die Zukunft machen.

 

Margit Weikartschläger, Vizebürgermeisterin der Stadt Heidenreichstein

Der Lehrgang „Mehrgeschoßiger Holzhybridbau“ bietet die Chance der Weiterbildung im Bereich Holzhybridhaus mit hochkarätigen Referenten, die ihr Know-how ins Waldviertel bringen.

 

DI Wolfgang Stumpf, Lehrgangsleiter an der Donau-Universität Krems

Im modernen Holzbau kommt neben den klassischen Konstruktionen vermehrt die bedarfsorientierte Kombination verschiedener Bauweisen und Materialien zur Anwendung. Dazu sind jedoch technisches Spezialwissen und Kompetenzen in Bezug auf neue Konstruktionsmethoden sowie Verständnis für integrale Planungs- und Bauprozesse erforderlich. Der Universitätslehrgang „Mehrgeschoßiger Holzhybridbau“ bietet Zugang zu praxisorientiertem Fachwissen und eine Erweiterung des Leistungsportfolios der Studierenden.

 

 

 

 

 

 

 

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