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Provokationspädagogik

Provokationspädagogik
„Anders als erwartet“ bedeutet darauf zu achten, nicht die wohlvertrauten Neurosignaturen spontaner Reaktionsweisen auszulösen, die meist von medialen oder häuslichen Vorbildern an Gewalt – physischer, psychischer, verbaler Gewalt sowie subtiler oder manifester Diskriminierung – stammen.

Durch gezielten Einsatz verbaler wie nonverbaler Veränderungen in den Reaktionsmustern sollen provokante Äußerungen von Schülerinnen und Schülern sowie auch Personen, die sozialpädagogisch betreut werden,
in humorvoller Weise
schnell
spontan
wertschätzend
deeskalierend
und damit für alle Beteiligten gesundheitsfördernd
beantwortet werden können.

Neben der Entschlüsselung und Einübung der Struktur provokativer Interventionen wird vor allem der gesellschaftlichen Konstruktion von Außenseitern (Norbert Elias, Michel Foucault, Richard Sennett, Ivan Illich, Udo Rauchfleisch) sowie der Vorurteils-, Klischee- und Identitätsbildung breiter Raum gegeben.

Die Abschlussarbeiten unserer Absolventinnen und Absolventen legen eindrucksvoll Zeugnis von der fachlichen Vielfalt ab, die sich auch im Lehrgang wiederfindet. Die Poster zu den einzelnen Master Thesen aus dem Jahrgang PP5 geben bereits einen guten Einblick in die behandelten Themenbereiche.

 

 

Poster Masterthesen Jahrgang PP5